Vor der Natur
Ausstellung
Druckgrafik
"Allen meinen Arbeiten gemeinsam ist die Bedeutung
der Spur der Hand als grafische Linie auf dem
Papier, als farbiges Element in der Malerei, als Hieb
des Eisens in Holz oder Stein. So beschreibt Ortrud
Kabus ihre Ölbilder, Radierungen und Skulpturen.
Beeinflusst wird ihre Arbeit von der Natur. Kein Wunder,
dass im Lebenslauf der 48-Jährigen die Station
Waldpädagogin (1990/91) auftaucht.
Seit diesem Semester hat Ortrud Kabus einen Lehrauftrag
für Druckgrafik am Musischen Zentrum (MZ) inne,
als Nachfolgerin von Barbara Grosse.
Bis zum 24. Juli werden im Foyer des MZ unter dem Titel
Ortrud Kabus die Arbeiten der Künstlerin
präsentiert. Es ist ihre achte Einzelausstellung.
Ihr künstlerisches Schaffen begann während
des Biologiestudiums (1973-80), als Ortrud Kabus Kurse
in Malerei und Grafik am MZ besuchte. Durch das Studium
der Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie rundete
Ortrud Kabus ihre Fertigkeiten ab. Später lehrte
sie als Dozentin für Bildende Kunst am Bochumer
Figurentheater-Kolleg, sie leitete zudem botanische
Wanderungen und Malkurse in Frankreich und auf Gomera.
In zwei Schritten (1991 bzw. 98) wandte sie sich den
Skulpturen zu: zunächst Holz, später Stein:
Die spezielle Materialität von Holz oder
Stein, die ich weder leugnen kann noch will, lässt
nur stark vereinfachte Formen zu, die durch diese Konzentration
ihre besondere Qualität erhalten.
Info: Ausstellung Ortrud Kabus
Ölbilder, Zeichnungen, Radierungen, Skulpturen,
24.5.-24.7.2003, Foyer des Musischen Zentrums (direkt
an der Unibrücke), geöffnet: Mo-Fr 8-19, Sa
9-12 h
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