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RUBENS 80 1. Juni 2003

Leute an der RUB

Schüler-Uni Bochum


Neu ernannt
Seit Dezember 2002 hat Dr. med. Stefan A. Esenwein eine Juniorprofessur für stimulative Osteogenese an der Uniklinik Bergmannsheil inne. Auf klinischem und experimentellem Gebiet beschäftigt er sich mit Fragen zur Knochenneubildung und deren Beschleunigung durch exogene und endogene Mechanismen. Esenwein studierte ab 1988 Medizin in Tübingen, wo er 1995 promoviert wurde. 1997 kam er ans Bergmannsheil (Chirurgische Klinik und Poliklinik). Dort ist er seit August 1997 als Assistenzarzt tätig; im Mai 2002 wurde ihm die Anerkennung als Facharzt für Chirurgie erteilt.
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Prof. Diethelm Tschöpe wurde im März Nachfolger von Prof. Rüdiger Petzoldt als Direktor des Diabeteszentrums im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen (Uniklinik der RUB). Seine Schwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie von Stoffwechselerkrankungen sowie die Ernährungstherapie und die Prävention schwerwiegender Gefäßerkrankungen. Tschöpe absolvierte Studium und medizinische Ausbildung in München und Düsseldorf. Als Oberarzt im Deutschen Diabetes Forschungsinstitut der Uni Düsseldorf habilitierte er sich 1992 im Fach Innere Medizin.
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Seit April leitet Prof. Wolfgang Michael Willems die neue Arbeitsgruppe „Baukonstruktion und Bauphysik“ (Fakultät für Bauingenieurwesen). Willems schloss 1988 sein Studium des Bauingenieurwesens in Essen ab und kam danach an die RUB. Hier wurde er 1993 promoviert. Anschließend habilitierte er sich mit der Arbeit „Zum zeitabhängigen Diffusionsverhalten mehrschichtiger Putzsysteme“. Parallel arbeitete er an einem Projekt der (damaligen) Veba Immobilien AG zu Modernisierung und Instandhaltung (1998-2000). Nach Erhalt der Lehrbefugnis im November 1999 war er Privatdozent an der RUB und Leiter des Bereichs „Technische Entwicklung/Qualitätsmanagement“ bei der Thyssen Krupp Stahl Bauelemente GmbH.
Foto: privat

Ehre
Prof. Karl Esser (Biologie) wurde zum Mitglied der American Academy of Microbiology berufen. Der Akademie gehören neben Amerikanern auch einige Wissenschaftler aus anderen Ländern an.

Nachrufe
Die Ruhr-Universität trauert um Prof. em. Dr. Hans Joachim Schrimpf. Am 14. April verstarb er in seiner Wahlheimat New York. Der Neugermanist zählte zu den Gründungsprofessoren der RUB. Er war zudem Dekan (1969/70) und Prodekan (1970/71) der Fakultät für Philologie, Senatsbeauftragter für Internationale Hochschulfragen sowie Begründer und langjähriger Geschäftsführender Direktor des Akademischen Auslandsamtes. Hans Joachim Schrimpf (1927 in Mülheim/Ruhr geboren) studierte zwischen 1946 und 1951 Deutsch und Englisch in Münster, Bonn, Köln und Sheffield. In Münster wurde er 1952 promoviert und arbeitete dort und in Bonn bis 1962 als Wissenschaftlicher Assistent beim Germanisten Benno von Wiese. Im Dezember 1962 wurde Schrimpf außerordentlicher Professor an der Universität Münster, im Januar 1964 wurde er an die RUB berufen, wo er – abgesehen von einer Gastprofessor an der University of Minnesota in Minneapolis (1964/65) bis zu seiner vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen im Oktober 1986 blieb. Schrimpfs Augenmerk in Forschung und Lehre lag u. a. auf den deutschen Dichtern Goethe, Moritz und Hauptmann.
Die Ruhr-Universität, insbesondere die Fakultät für Philologie und das Germanistische Institut, werden Hans Joachim Schrimpf ein ehrendes Andenken bewahren.

Am 6. März 2003 verstarb Prof. em. Dr. rer. nat. Eckart Kneller. Eckart Kneller wurde am 1. Januar 1928 geboren und wuchs in Stuttgart auf, wo er 1951 sein Studium der Physik und Mathematik an der Technischen Hochschule abschloss und 1953 bei Prof. Werner Köster promovierte. 1960 habilitierte er sich an der TH Stuttgart, die ihm die Venia Legendi verlieh und ihn später zum Apl. Professor für Metallphysik ernannte. 1953-67 war Eckart Kneller am MPI für Metallforschung in Stuttgart tätig. 1960-1962 wirkte er als Berater im IBM Research Center, New York. 1966 nahm Prof. Kneller den Ruf auf den Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik an der RUB an und baute hier das gleichnamige Institut auf, wo er bis 1993 wirkte. Herr Kneller hat die Fakultät für Elektrotechnik als einer ihrer vier Gründungsprofessoren maßgebend geprägt. Ihm ist es zu verdanken, dass das Studium der Elektrotechnik in Bochum grundlagenorientiert und breitgefächert angelegt wurde. Generationen von Studierenden wurden von Prof. Kneller auf seine gewinnende Art in die Materialwissenschaft eingeführt. Zweimal, 1968/69 und 1987, war er Dekan. In dieser Funktion initiierte er im ersten Semester des Lehrbetriebs die Gründung der Fachschaft Elektrotechnik. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Kneller waren Magnetismus, magnetische Materialien, Metallphysik und Metallkunde. Er ist Autor von zahlreichen Veröffentlichungen, Beiträgen zu Handbüchern und Nachschlagewerken, dem zweibändigen Werk „Magnetism and Metallurgy“ und dem „Klassiker“ „Ferromagnetismus“.
Die Ruhr-Universität, die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und nicht zuletzt seine ehemaligen Mitarbeiter und Wegbegleiter haben einen hochgeschätzten Kollegen, begeisternden Lehrer und hilfsbereiten Freund verloren.


ad, Prof. Dr. Michael Sostarich
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Letzte Änderung: 28.05.2003| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik