IAS-Forum
Rechnungslegung
Ab 2003 müssen kapitalmarkorientierte Unternehmen
laut EU-Verordnung ihre Bilanzen - statt nach den traditionellen
deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB)
- anhand der sog. International Accounting Standards
(IAS) bzw. International Financial Reporting Standards
(IFRS) erstellen. Die IAS/IFRS, die ein privates Gremium
in London herausgibt, unterscheiden sich nicht nur deutlich
von den deutschen Rechnungslegungsvorschriften, sie
sind auch dynamisch: Sie werden mit immenser Geschwindigkeit
reformiert, erweitert und vorangetrieben. Unternehmen
und Bilanzleser müssen stets auf dem Laufenden
bleiben.
Dabei hilft das Institut für Unternehmungsführung
und Unternehmensforschung (IUU) der RUB. Es behandelt
die internationale Rechnungslegung nicht nur in Vorlesungen
und Übungen für Studierende, sondern informiert
auch Praktiker regelmäßig über neue
Entwicklungen. Aktuelle Hinweise finden sich bereits
in den monatlichen Kurznachrichten Internationale
Rechnungslegung, die in der Zeitschrift Der
Betrieb und im Internet (www.iur.rub.de/publikationen/kir/)
veröffentlicht werden. Um das Wissen über
IAS/IFRS zu vertiefen, wird das IUU zudem einmal pro
Semester ein IAS-Forum anbieten. Unter Leitung von Prof.
Bernhard Pellens (Geschäftsführender IUU-Direktor)
werden IAS-Experten über aktuelle Themen referieren
und die Auswirkungen auf die praktische Arbeit beleuchten.
Das erste Forum findet am 3. Juli zu den Themen Goodwillbilanzierung
und First-time Adoption statt (HGC 50,
16-19.30 h). Es referieren Vertreter aus Rechnungslegungsgremien,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Unternehmen
und Wissenschaft.
Zum Forum sind alle Interessierten eingeladen, die Teilnahme
ist kostenlos. Die künftigen Termine, Themen und
Referenten finden sich zu Beginn eines Semesters in
der Broschüre des Wirtschaftswissenschaftlichen
Forums des IUU und im Internet (www.iuu.rub.de).
Dr.
Martin Seidler
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