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RUBENS 80 1. Juni 2003

IAS-Forum

Rechnungslegung


Ab 2003 müssen kapitalmarkorientierte Unternehmen laut EU-Verordnung ihre Bilanzen - statt nach den traditionellen deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) - anhand der sog. International Accounting Standards (IAS) bzw. International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellen. Die IAS/IFRS, die ein privates Gremium in London herausgibt, unterscheiden sich nicht nur deutlich von den deutschen Rechnungslegungsvorschriften, sie sind auch dynamisch: Sie werden mit immenser Geschwindigkeit reformiert, erweitert und vorangetrieben. Unternehmen und Bilanzleser müssen stets auf dem Laufenden bleiben.
Dabei hilft das Institut für Unternehmungsführung und Unternehmensforschung (IUU) der RUB. Es behandelt die internationale Rechnungslegung nicht nur in Vorlesungen und Übungen für Studierende, sondern informiert auch Praktiker regelmäßig über neue Entwicklungen. Aktuelle Hinweise finden sich bereits in den monatlichen „Kurznachrichten Internationale Rechnungslegung“, die in der Zeitschrift „Der Betrieb“ und im Internet (www.iur.rub.de/publikationen/kir/) veröffentlicht werden. Um das Wissen über IAS/IFRS zu vertiefen, wird das IUU zudem einmal pro Semester ein IAS-Forum anbieten. Unter Leitung von Prof. Bernhard Pellens (Geschäftsführender IUU-Direktor) werden IAS-Experten über aktuelle Themen referieren und die Auswirkungen auf die praktische Arbeit beleuchten.
Das erste Forum findet am 3. Juli zu den Themen „Goodwillbilanzierung“ und „First-time Adoption“ statt (HGC 50, 16-19.30 h). Es referieren Vertreter aus Rechnungslegungsgremien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Unternehmen und Wissenschaft.
Zum Forum sind alle Interessierten eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Die künftigen Termine, Themen und Referenten finden sich zu Beginn eines Semesters in der Broschüre des Wirtschaftswissenschaftlichen Forums des IUU und im Internet (www.iuu.rub.de).

Dr. Martin Seidler
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Letzte Änderung: 28.05.2003| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik