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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Nachruf
Bärbel
Junghardt
Tief bestürzt und
erfüllt mit großer Trauer müssen wir von
Bärbel Junghardt Abschied nehmen. Sie verstarb am
13. Februar 2003 im Alter von nur 51 Jahren.
Frau Junghardt war seit 1975 zunächst als Verwaltungsangestellte
im Dezernat 6 und dann ab 1977 als Chefsekretärin
der Abteilung für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin
mit der Ruhr-Universität Bochum fest verwachsen.
Sie war mit der Fachhochschulreife für Wirtschaft
und ihrer mehrjährigen praktischen Erfahrung in der
Industrie für die vielfältigen Aufgaben des
Lehrstuhls, zu denen neben Forschung und Lehre auch die
Betreuung von Patienten in der Impfpraxis sowie die Beratung
von Bürgern und Politikern gehören, gut ausgebildet.
Unermüdlicher Fleiß, fachliche Kompetenz und
Disziplin, vor allem aber auch ihr sehr freundliches Wesen,
ihre Bescheidenheit, ihre Fähigkeit, mit Menschen
umzugehen und ihre herausragende Hilfsbereitschaft charakterisierten
ihre Persönlichkeit.
Großes Ansehen und Anerkennung erwarb Bärbel
Junghardt in der gesamten Medizinischen Fakultät
durch ihre Mitarbeit im Promotionsausschuss, der über
viele Jahre an den Lehrstuhl gebunden war. Ihre seit September
1997 durchgeführte Tätigkeit im Rahmen der Schriftführung
der Deutschen Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin
und Öffentliche Gesundheit (GHU) sorgten für
ihren hohen Bekanntheitsgrad und große Wertschätzung
bei den Fachkolleginnen und -kollegen aus ganz Deutschland.
Im Sommer 2002 traten zunehmend gesundheitliche Beschwerden
auf. An ihrem letzten Arbeitstag im November war sie bereits
sehr krank, sie ließ sich aber trotz Krankschreibung
nicht davon abhalten, noch nicht Erledigtes aufzuarbeiten;
ein Pflichtbewusstsein, das nur selten anzutreffen ist.
Prof.
Dr. Michael Wilhelm
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