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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 77 |
1.
Februar 2003 |
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Rettungsanker
Schüler-Uni
Bochum
Der Monat ist gerade mal zur Hälfte vorbei, doch
auf dem Konto herrscht bereits Ebbe und auf dem Küchentisch
stapeln sich die Mahnungen. Diese Situation ist vielen
Studierenden vertraut. Vor allem kurz vor dem Abschluss
des Studiums geraten viele finanziell in die Klemme, weil
sie in der heißen Examensphase keine Zeit mehr haben,
sich um einen Nebenjob zu bemühen. Dabei ist das
nicht unbedingt nötig: Die Bundesregierung vergibt
in diesen Fällen einen Bildungskredit. Studierende
erhalten max. zwei Jahre lang monatlich 300 Euro - unabhängig
von Einkommen und Bafög.
Den zinsgünstigen Bildungskredit - Kreditgeber ist
die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) - gibt es seit rund
einem Jahr. Er fördert Studierende bis 36, die ihre
Zwischenprüfung bestanden, den ersten Teil eines
Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben oder ein postgraduales
Diplom-, Master- oder Magisterstudium betreiben.
Der Antrag ist ans Bundesverwaltungsamt zu richten. Dort
wird geprüft und - bestenfalls - bewilligt. Vom Antrag
bis zur Bewilligung (und zum Beginn der monatlichen Auszahlungen)
dauert es in der Regel nur wenige Wochen. Das Darlehen
ist für einen Zeitraum von vier Jahren tilgungsfrei.
Anschließend beträgt die monatliche Rückzahlungsrate
120 Euro. Die Raten werden vierteljährig eingezogen.
Der Kredit kann jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig
zurückgezahlt werden, ohne dass zusätzliche
Kosten anfallen. Ein Bonus bei vorzeitiger Rückzahlung
wird allerdings nicht gewährt.
Toni Vietsch
Weitere Infos sowie Anträge gibt es bei der Bildungskredit-Hotline
unter 01888/3584492 oder im Internet: www.bildungskredit.de
ad
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