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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 77 |
1.
Februar 2003 |
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1,7 Mio. für
Großgeräte
Proteincenter
extern evaluiert
Auswärtige DFG-Gutachter
haben die Einrichtung des Proteincenters begrüßt:
Mit dem Proteincenter sei "eine sinnvolle neue Architektur
an der RUB" geschaffen worden, die Bündelung
verschiedener Ressourcen der beteiligten Fakultäten
sei "ausdrücklich zu unterstützen".
Nur so könnten die äußerst aufwändigen
Großgeräte sinnvoll ausgelastet und vielseitig
eingesetzt, die Infrastruktur einer größeren
Nutzergruppe zugänglich gemacht werden. Damit
erfährt das Center eine hohe Anerkennung durch die
externen Gutachter, aber auch durch den Wissenschaftsrat;
dieser hat die Anschaffung von Großgeräten
empfohlen, die am Proteincenter beteiligte Forscher zuvor
beantragt hatten.
Die Gründung des Proteincenters als eines von drei
Centers of Excellence an der RUB stieß nach der
Eröffnung im Juli 2002 auf eine breite positive Resonanz.
Kurz danach brachten einige der Forscher ihre Anträge
gemäß dem Hochschulbau-Förderungsgesetz
(HBFG) auf den Weg. Für die Begutachtung im November
bestellte die DFG sechs international renommierte Wissenschaftler.
Nach deren Empfehlung hat der Wissenschaftsrat nun die
Anschaffung aller beantragten Geräte mit einem Volumen
von über 1,7 Mio. Euro befürwortet; der Bund
und das Land NRW tragen jeweils die Hälfte der Kosten.
Es werden ein Röntgendiffraktometer für die
Bestimmung von Protein-Raumstrukturen und drei hochwertige
Massenspektrometer für Proteom-Analysen angeschafft.
Das Röntgendiffraktometer wurde von Prof. Klaus Gerwert
und Juniorprofessor Dr. Eckhard Hofmann (Lehrstuhl für
Biophysik) beantragt, die Massenspektrometer jeweils von
Juniorprofessor Dr. Albert Sickmann, Prof. Helmut Meyer
(beide Medizinisches Proteom-Center) und Dr. Dirk Wolters
zusammen mit Prof. William Sheldrick (Lehrstuhl für
Analytische Chemie).
Mit der Begutachtung der Großgeräte-Anträge
hat das Proteincenter eine wichtige Hürde für
die erfolgreiche Fortsetzung seiner Arbeit genommen. Vor
allem die Arbeiten der Juniorprofessoren Hofmann und Sickmann
erhalten mit dieser Fördermaßnahme einen kräftigen
Schub. Damit sind wichtige Voraussetzungen für moderne
Proteinforschung an der RUB geschaffen worden.
Nikolaus Bourdos
ad
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