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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Leute an der
RUB
Wer - wie
- was - wann - wo
Neu ernannt
Seit Beginn des Wintersemesters hat Dr. Dirk Jancke
eine Juniorprofessur für Kognitive Neurobiologie
an der RUB inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind die
Erfassung und Modellierung neuronaler Prozesse in primären
visuellen Sehsystemen. Am Lehrstuhl für Allgemeine
Zoologie und Neurobiologie baut er die Arbeitsgruppe "Optical
Imaging" auf, die er anschließend leiten wird.
Zusätzlich wirkt er mit an einem Kooperationsprojekt
mit dem israelischen Weizmann Institute of Science. Jancke
(1961 in Berlin geboren) studierte Sportwissenschaften
in Köln sowie Biologie zunächst in Köln,
später in Düsseldorf und Münster. Dem Diplom
in Sportwissenschaft (1988) folgte 1993 das Biologiediplom.
Direkt danach begann er seine Promotionsarbeit am Institut
für Neuroinformatik der RUB bzw. an der Fakultät
für Biologie. Nach der Dissertation (1997) arbeitete
Dirk Jancke zunächst weiterhin am Institut für
Neuroinformatik, zuletzt allerdings rund zwei Jahre lang
am Weizmann Institute of Science.
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Seit dem Wintersemester 2002/03 besetzt Prof. Dr. Claudia
Klodt die Professur für Lateinische Philologie
(insbesondere Römische Literatur und Altertumskunde).
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Römisches Epos; Römische
Rhetorik; Augusteische Dichtung; Exilliteratur; Beschreibende
Literatur sowie die Topographie Roms. Claudia Klodt studierte
von 1980 bis 1986 an der Uni Freiburg Germanistik, Klassische
Philologie, Klassische Archäologie und Alte Geschichte.
Ein komplettes Studienjahr verbrachte sie am Corpus Christi
College in Oxford. Ihre Promotion schloss sie im Februar
1991 in den Fächern Klassische Philologie (Latein),
Klassische Archäologie und Alte Geschichte ab. Anschließend
(bis Sommer 1995) arbeitete Claudia Klodt als geschäftsführende
bzw. wissenschaftliche Assistentin am Institut für
Altertumsforschung der Uni Rostock. Anschließend
wechselte sie als wissenschaftliche Assistentin ans Institut
für Griechische und Lateinische Philologie der Uni
Hamburg, wo sie sich im Sommer 2000 habilitierte. Es folgten
Vertretungen in Rostock und Leipzig und schließlich
die Berufung ans Seminar für Klassische Philologie
der RUB.
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Seit Oktober besetzt Prof. Dr. Stefan Wohnlich
den Lehrstuhl für Angewandte Geologie. Als Forschungsschwerpunkte
nennt der Hydrogeologe u. a.: Altlastensanierung; Sicherung
von Deponien (Abdichtungen); Bergbau und Grundwasser (Braunkohlentagebaukippen,
Kupferminen in Chile); Festgesteinshydrogeologie; Heterogene
Fließwege in der ungesättigten Zone oder die
Hydrogeologische Kartierung. In der Lehre setzt er auf
den Einsatz von Multimedia, Fernstudiengänge und
internationale Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.
Stefan Wohnlich studierte zwischen 1975 und 1980 Geologie/Paläontologie
in Gießen, anschließend (1981/82) absolvierte
er das Aufbaustudium "Mathematische Methoden in den
Geowissenschaften" an der FU Berlin. Von 1982 bis
1991 war Wohnlich als Wissenschaftlicher Angestellter
an der Uni Karlsruhe tätig, in diese Zeit fielen
seine Promotion (1987), ein einjähriger Forschungsaufenthalt
in Los Alamos (USA) und die Habilitation (1991). Von 1993
bis 2002 war er Professor für Hydrologie und Ingenieurgeologie
an der Uni München.
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Ruf erhalten
Prof. Dr. Holger Dette (Fakultät für
Mathematik) hat einen Ruf an die Uni Münster erhalten.
Ehre & Ämter
Prof. Dr. Christel Adick (Pädagogik) ist
vom Auswärtigen Amt in die High Commission of Education
for Afghanistan der UNESCO entsandt worden. Diese Kommission
soll Leitlinien für den zukünftigen Aufbau
des Bildungswesens in Afghanistan entwickeln.
Prof. Dr.-Ing. Michael Abramovici (Maschinenbau)
wurde zum Professor des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs
der Tongji Universität Shanghai ernannt.
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Prof. Dr.-Ing. Herbert Schnauber (Arbeitswissenschaft)
wurde für weitere vier Jahre zum Vizepräsidenten
der Deutschen Gesellschaft für Qualität gewählt.
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Für seine Forschungen an Nickel-Titan-Formgedächtnislegierungen
hat Dr.-Ing. Jafar Khalil Allafi (Institut für
Werkstoffe, Fakultät für Maschinenbau der
RUB) den mit 1.250 Euro dotierten Thyssen-Krupp-Innovationspreis
erhalten.
ad/md
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