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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 75 |
1.
Dezember 2002 |
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Ehre & Ämter
Leute an
der RUB
Die Mineralogical Society
of America hat am 29. Oktober 2002 bei ihrer Jahrestagung
in Denver die Roebling-Medaille 2002 an Prof. em. Dr.
Werner Schreyer verliehen. Die Roebling-Medaille ist
die höchste Auszeichnung der Mineralogical Society
of America und wird seit 1937 verliehen. Die Liste der
früheren Preisträger stellt einen beeindruckenden
Streifzug durch das "Who's Who" der internationalen
Erdwissenschaften der letzten 65 Jahre dar. Werner Schreyer
wird für herausragende Verdienste um die Mineralogie
und Petrologie metamorpher Gesteine geehrt, die ihn über
fast 50 Jahre hinweg international und national ins Rampenlicht
gestellt haben. Viele seiner Arbeiten haben neue Forschungsfelder
eröffnet oder existierenden Ansätzen eine neue
Richtung gegeben. Werner Schreyer ist ein Forscher und
akademischer Lehrer der ersten Stunde in Bochum. Unter
seiner Leitung am Institut für Mineralogie sind über
Jahrzehnte hinweg nicht nur systematische Mineral- und
Gesteinssammlungen entstanden, sondern auch Hoch- und
Höchstdrucklabors aufgebaut worden. Werner Schreyer
hat die Kombination von sorgfältiger Beobachtung
am natürlichen Gestein und Mineral mit genau geplanten
Schlüsselexperimenten im Labor optimiert. Er hat
wesentlich zum heutigen Verständnis der Höchstdruckmetamorphose
beigetragen und wichtige neue Denkansätze für
die tiefe Subduktion und Heraushebung von Krustengesteinen
geliefert. Prof. Dr. W.V. Maresch, Geschäftsführender
Direktor des Instituts für Geologie, Mineralogie
und Geophysik
+++
Papst Johannes Paul II. hat Prof. em. Dr. Paul Klemmer
(Fakultät für Wirtschaftswissenschaften;
ehemaliger Präsident des Rheinisch-Westfälischen
Instituts für Wirtschaftsforschung) zum "Ritter
vom Orden des heiligen Gregorius des Großen"
ernannt. Urkunde und Ordensinsignien wurden dem 66-jährigen
Sprockhöveler am 25. Oktober in einer Feierstunde
im Essener Bischofshaus vom Diözesanadministrator
des Bistums Essen, Weihbischof Franz Grave, überreicht.
Mit der Auszeichnung würdigt der Papst einen "kompetenten
und vertrauenswürdigen Sachverständigen und
Berater in den wirtschaftlichen Fragen des Ruhrgebietes",
wie es in der Begründung heißt.
+++
Neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft zum Studium
des Schmerzes (DGSS) ist der Prof. Dr. med. Michael
Zenz (Fakultät für Medizin). Er wurde unlängst
auf dem Jahreskongress der größten europäischen
Fachgesellschaft für Schmerztherapie gewählt
und wird ab Januar 2003 Prof. Klaus Lehman (Köln)
ablösen. Die DGSS vereint deutschlandweit über
2.800 Mitglieder aus den Bereichen Medizin, Psychologie
und Pflege.
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Prof. Dr. Theo Kobusch (Katholisch-Theologische
Fakultät) wurde im Oktober in die Akademie der Wissenschaften
Georgiens aufgenommen.
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Prof. em. Dr. Joachim H. Knoll (Fakultät für
Philosophie, Pädagogik und Publizistik) wurde in
Anerkennung seiner wissenschaftlichen und bildungspolitischen
Verdienste um die internationale Erwachsenenbildung zum
Ehrenmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission ernannt.
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Am 8. Oktober wurde die Schwerbehindertenvertretung für
die Medizinischen Einrichtungen der RUB neu gewählt:
Als Vertrauensfrau der Schwerbehinderten fungiert fortan
Karin Koppenhagen (Zentrale Versuchstierhaltung
der Fakultät für Medizin); ihr Vertreter ist
Ulrich Schumacher (Medizinische Mikrobiologie und
Virologie).
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Die Mitglieder der Fachgruppe Ruhr-Universität Bochum
des Verbandes der Landesbeamten, -Angestellten und -Arbeiter
NRW (VdLA) wählte im Oktober einen neuen Fachgruppenvorstand.
Neuer Vorsitzender ist der Chemotechniker Werner Müller.
Er löst den langjährigen Vorsitzenden Hans-Joachim
Cipa (Dezernat 6) ab, der zum Ehrenvorsitzenden der Fachgruppe
gewählt wurde. Die Fachgruppe organisiert alle an
der RUB vertretenen Personalarten und vertritt ihre Mitglieder
in verbandspolitischen und gewerkschaftlichen Angelegenheiten.
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Für seine originelle und vielseitige Forschung über
die Ruhrgebietsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt
Prof. Dr. Lutz Niethammer (Neuere und Neueste Geschichte,
Universität Jena) am 15. November den ersten Bochumer
Historikerpreis. Stifter des mit 25.000 Euro dotierten
Preises sind der Oberbürgermeister der Stadt Bochum,
der Rektor der RUB, die Stiftung der Sparkasse Bochum
und die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets.
ad
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