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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 75 |
1.
Dezember 2002 |
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Spender und
Mitglieder gesucht
Hilfe für
ausländische Studierende
Bochum ist ein beliebter
Studienort für ausländische Studierende, über
5.000 frequentieren die hiesigen Hochschulen. Das ist
erfreulich. Bekanntlich ist das Studium in fremder Sprache
und in fremdem Land nicht einfach, dennoch ist zu beobachten,
dass bei normalen Bedingungen viele ausländische
Studierende ihr Studium abschließen.
Aber es gibt reichlich Probleme! Nur der kleinere Teil
der ausländischen Studierenden verfügt über
eine langfristige finanzielle Absicherung - sei es in
Form eines Stipendiums, sei es als Unterstützung
von zu Hause. Denn die wichtigsten Herkunftsländer
der Studierenden liegen in der Dritten Welt. Die generelle
Armut, dazu die schlechten Wechselkurse für die heimischen
Währungen machen ausreichende Zahlungen seitens der
Eltern fast unmöglich. So fehlt oft das Nötigste
für den eigenen Lebensunterhalt, für Miete oder
Krankenkasse. Ein Ausgleich durch Jobben ist aufgrund
der Arbeitsmarktlage, ausländerrechtlicher Bestimmungen
sowie des durch Prüfungen vorgegebenen Zeitplanes
nur begrenzt möglich. Folglich herrscht oft große
Not bei unseren ausländischen Kommilitoninnen und
Kommilitonen, und dadurch leidet ihr zügiges Studium.
Hier hilft der Notfonds "Hilfe für ausländische
Studierende in Bochum e.V.". Er wurde vor fast 20
Jahren in Zusammenarbeit mit den Asten von RUB und FH
Bochum sowie der katholischen und evangelischen Studentengemeinden
unter der Schirmherrschaft der Rektoren beider Hochschulen
gegründet. Der Fonds versucht, in Not geratenen
ausländischen Kommilitonen durch Zuschüsse zur
Miete, zum Krankenkassenbeitrag oder zum Lebensunterhalt
schnell zu helfen, um das Weiterstudium und einen erfolgreichen
Abschluss zu sichern. In den letzten Jahren konnte in
etwa 400 Fällen eine knapp bemessene Unterstützung
(im Durchschnitt 150 Euro) gewährt werden. Das erachten
wir als wichtigen humanitären Beitrag im Rahmen der
bildungs- und entwicklungspolitischen Verantwortung unserer
Hochschulen. Eine wertvolle Unterstützung unserer
Arbeit leisten die Studentenschaften von RUB und FHBO
über die Asten, die einen Teil der Sozialbeiträge
als Spende zur Verfügung stellen. Der andere Teil
der Mittel muss jedoch über Spenden aus dem Kreis
der Angehörigen der Hochschulen eingeworben werden.
Wir bitten Sie herzlich, unsere Arbeit mit einer Spende
zu unterstützen. Ihre Überweisungen erbitten
wir auf unser Konto 33304700, Sparkasse Bochum (BLZ 43050001).
Aber wir brauchen auch Ihr direktes Engagement: Es wäre
gut, wenn Sie sich zu einer Mitgliedschaft in unserem
Verein (Jahresbeitrag 60 Euro) entschließen könnten.
Mitgliedsanträge können an Hannelore Grans (Akademisches
Auslandsamt der RUB) geschickt werden oder an die Adresse
des Vereins "Hilfe für ausländische Studierende
in Bochum e.V.": Postfach 250324, 44741 Bochum (Infos:
0234/32-23420/-27412 oder 0234-702006). Beiträge
und Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Sie können
übrigens über unseren Verein auch eine Förderpatenschaft
für einzelne (persönlich bekannte) Studierende
übernehmen. Und wenn Sie eine Feierlichkeit (runder
Geburtstag, Emeritierung o. ä.) planen, wäre
es großartig, wenn Sie unseren Verein als Empfänger
von "Spenden anstatt Geschenken" nennen würden.
Ohne Ihre Solidarität aus der Hochschule müssten
wir unsere Hilfe sehr einschränken!
Prof.
Dr. Christian Uhlig, Vorsitzender, Hannelore Grans, Schatzmeisterin
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