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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 74 |
1.
November 2002 |
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Studiengebühren
erhöhen Sozialbeitrag
Beschluss
der AkaFö-Gremien
Der Verwaltungsrat und
der Verwaltungsausschuss des AkaFö haben in der gemeinsamen
Sitzung vom 23. September einstimmig (also auch mit den
Stimmen der in beiden Gremien vertretenden Studierenden)
eine Erhöhung des Semesterbeitrags von 43 auf
59,75 Euro beschlossen.
Damit reagiert das AkaFö - quasi prophylaktisch -
auf die angekündigte Erhebung von Studiengebühren
in NRW und einen dadurch aller Wahrscheinlichkeit nach
substanziellen Rückgang der Studierendenzahlen an
den Bochumer Hochschulen. Damit würden nicht nur
die entsprechenden Einnahmen aus den Semesterbeiträgen
verloren gehen. Darüber hinaus rechnet das AkaFö
in seinen Mensen und Cafeten wegen der dann weniger werdenden
Kundschaft mit einem deutlichen Umsatzrückgang. "Die
notwendigen Investitionen, die das Akademische Förderungswerk
tätigen muss, um nach der Konsolidierungsphase der
letzten Jahre zu einem Vorzeigedienstleister zu werden,
lassen uns leider keine Wahl", erklärte AkaFö-Geschäftsführer
Jörg Lüken.
Für den Fall, dass die Studierendenzahlen doch nicht
im erwarteten Maße zurückgehen, werden die
Einnahmen aus der Beitragserhöhung anderweitig sinnvoll
und zugunsten der Studierenden verwendet, so Lüken
weiter. Dies könnte beispielsweise durch Investitionen
zur Instandhaltung der AkaFö-Einrichtungen geschehen,
sowie - in Kooperation mit dem AStA - durch Unterstützung
für Studierende, die aufgrund ihrer sozialen Situation
nicht in der Lage sind, den gestiegenen Semesterbeitrag
zu bezahlen. ad
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