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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 74 |
1.
November 2002 |
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Editorial
Bunter
November
Eigentlich gilt der November
als Inbegriff des Grauen und des Tristen: Kahle Bäume,
verordnete Trauertage, Nieselregen und/oder Nebel schlagen
schwer aufs Gemüt - und die Aussicht auf Dezember,
Januar und Februar macht alles nur noch schlimmer.
Doch der November anno 2002 verspricht - zumindest an
der Ruhr-Uni - sehr bunt und spannend zu werden. Bunt
wird es ein einziges Mal in der Stadtparkgastronomie,
wenn die vier Bochumer Hochschulen zum fünften Hochschulball
laden (Artikel 13). Bunt wird es
gleich ein halbes Dutzend mal im Audimax und spannend
mindestens einmal im Senat. Dort soll am 7. November der
neue Rektor gewählt werden. Nach zuletzt nur einem
und danach immerhin zwei stellen sich diesmal gar drei
Kandidaten zur Wahl (Artikel 5), die
erstmals vom Senat durchgeführt wird und nicht vom
(abgeschafften) Konvent.
Falls die Wahl gelingt, wird der neue Rektor bei der Akademischen
Jahresfeier am 27. November (11 h, Audimax; siehe Einladung
Artikel 2) erstmals der universitären
Öffentlichkeit präsentiert. Ganz nebenbei bildet
die Akademische Jahresfeier den Abschluss der bunten Novembertage
im Audimax. Die letzte Jahresfeier machte Appetit auf
eine Fortsetzung. Deshalb fällt es uns leicht, alle
Angehörigen der Ruhr-Uni zu diesem abwechslungsreichen
Vormittag herzlich einzuladen - der Eintritt ist selbstverständlich
frei.
Das ist auch beim vorletzten November-Highlight im Audimax
am 21. November der Fall: Bei der Messe "Grenzenlos"
(siehe Artikel 9) möchten die
RUB und viele andere Institutionen Studierenden, Schülern,
und Dozenten zeigen, wie sie am besten von hier wegkommen,
um eine Zeit lang im Ausland zu leben. Geschmack auf die
Ferne machen dabei nicht nur viele Worte, sondern auch
fremde Küche und Kultur.
Kultur ist ohnehin das Stichwort fürs Audimax, denn
dessen Saal wird - dank der Umtriebigkeit des neuen Koordinationsbüros
der RUB - immer häufiger für Konzert oder Kabarett
genutzt. In Sachen Kabarett ist beispielsweise der "lockige
Ruhrprolet" Atze Schröder unterwegs, am Abend
des 3. November gastiert er im Audimax.
Vor allem jedoch ist der Saal im Audimax die Heimatbühne
von Chor und Orchester der Ruhr-Universität. Sie
haben ihren großen Auftritt beim Benefizkonzert
am 6. November (siehe Artikel 13),
wenn zugunsten der vom Hochwasser betroffenen TU Dresden
Carl Orffs "Carmina Burana" erklingen wird.
Die zusätzlich zum Chor singenden Slisten verzichten
komplett auf ihre Gagen, das Bochumer Schauspielhaus stiftet
die Eintrittskarten und auch sonst entstehen keine Kosten,
so dass die gesamten Einnahmen nach Dresden gespendet
werden können. Auch dort wird man vielleicht kurzzeitig
aus der tristen Novemberstimmung gerissen. ad
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