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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Römische
Privatporträts
Vortrag
am Institut für Archäologie
Bildnisse aus Marmor und Bronze
waren in der römischen Kaiserzeit das wichtigste Medium, um den Menschen
einen Eindruck vom Aussehen der Kaiser und ihrer Angehörigen zu geben.
Selbst weit entfernt von Rom gaben Porträtköpfe und -statuen das
Bild der Herrscherfamilie weiter, das die Hofkünstler von ihnen entworfen
hatten. Auch wohlhabende Privatpersonen und wichtige Amtsträger ließen
Bildnisse von sich und ihren Angehörigen anfertigen. Von besonders
exponierten Personen sind Porträts, die nach demselben Urbild kopiert
wurden, sogar in weit entfernten Provinzen gefunden worden.
Gerade diese Porträts geben der modernen Forschung schwer zu lösende
Rätsel auf. Wer waren die Dargestellten? Welcher gesellschaftlichen
Gruppe gehörten sie an? Was motivierte sie, kostspielige Porträts
von sich in Auftrag zu geben und über weite Strecken zu verschicken?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrag in der Kunstsammlung
der RUB: Prof. Klaus Fittschen (Wolfenbüttel) spricht über "Bildnisse
ohne Namen. Privatporträts mit Repliken in der römischen Kaiserzeit".
Der Ort ist wohl gewählt, denn die Kunstsammlungen der Ruhr-Uni besitzen
die bedeutendste Sammlung antiker, römischer Porträts in NRW.
Klaus Fittschen, der bis 1976 in Bochum lehrte, war am Aufbau der Porträtsammlung
beteiligt. Der ehemalige Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts
in Athen ist der beste Kenner der römischen Porträtplastik. ad
Archäologischer Vortrag, 9. Juli, 18.15 h, Kunstsammlungen ad
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