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RUBENS 72 1. Juli 2002

Heißluftballon am Seil

Rückblick aufs Campusfest

Der Westwind treibt die Wolken hin und her. So haben sie jedenfalls keine Muße, Regen nach unten zu schicken. Das bleibt den ganzen Tag über so. Zum Glück für das 30. Campusfest, das somit vollkommen trocken bleibt. Wie gehabt, beginnt es bunt und geht laut zu Ende.
Kurz vor 16 Uhr ist die Unibrücke ziemlich leer, auf Höhe des Musischen Zentrums stoßen wir zunächst auf einen Bodo-Verkäufer, einen Wagen vom Roten Kreuz und den Stand vom Asta, der weiterhin Unterschriften gegen jegliche Studiengebühren sammelt; es folgen die fürs Nordforum üblichen Stände: Leder, Poster, Platten usw., schließlich Bonbons und Softeis, dann die erste Bühne. Auf dem Forum bietet sich das gewohnte Bild: kaum Verkaufsstände, dafür Essen und Trinken so weit das Auge reicht; Döner aus der Türkei, Feuerfleisch aus Korea, Cocktails aus der Karibik, Bier aus Bochum; die Bierstände sind sogar nummeriert.
Mit Falafel und Bier ausgestattet geht es für eine knappe Stunde zur Wiese an der G-Reihe, wo Studis in der Sonne liegen und auf die HGA-Bühne blicken. Dort spielen zwei Trommler und ein Saxophonist afrikanischen Jazz. Gleich nebenan lockt der von einem Schnapsfabrikanten gestellte Heißluftballon zu kurzen Flügen am Seil. Beschaulich ist es, die Musiker geben einen Zu, boSKop kündigt das weitere Programm an, ein Jongleur jongliert, doch den können wir nicht sehen, da sich die vielköpfige italienische Trachtentruppe genau vor uns stellt, obwohl ihr Auftritt erst in einer guten halben Stunde sein wird.
Während der Jongleur von einem Dudelsackspieler abgelöst wird, klären wir einen der Italiener über den Sinn des Campusfestes auf: Die Bochumer sollen ihre Uni besser kennen lernen oder so ähnlich. Was einem auf Englisch so einfällt. Das findet der Italiener jedenfalls gut. Wir wünschen ihm Glück für seinen Auftritt und wechseln den Ort. Im Audimax wird pausiert, die Bühne im Foyer ist leer, das Café Welt dient nur als Café. Im HZO hat der Film vor einer halben Stunde begonnen, auf der kleinen Bühne singt jemand was von den Fantastischen Vieren.
Ein Blick von oben aufs Forum, knapp eine Stunde nach der offiziellen Eröffnung: Sind es nicht weniger Stände als sonst? "Sind es nicht", erklärt ein Hausmeister. "Es sind nur weniger Kaufstände als sonst, dafür gibt es noch mehr Bierstände." Na ja, dann liegt es wohl an den wenigen Leuten. Allerdings werden es stetig mehr. An den gastronomischen Ständen bilden sich die ersten Schlangen. Wir holen trotzdem noch Bier und lauschen Afsaneh Sagedi auf der großen Bühne, die hat eine tolle Stimme.
Die hat auch Universitätsmusikdirektor Dr. Hans Jaskulsky, der später am Abend mit seinem Orchester rund tausend Leute ins Audimax gelockt hat. Die berühmte Carmina Burana steht auf dem Programm. Als Musikstück, denken viele, die das Prinzip wohl nicht kennen. Denn beim Campusfest wird nicht einfach Musik gespielt - da wird gespielt und viel erklärt. Das gefällt vielen nicht. Sie gehen mittendrin und verpassen so die Huldigung von Erich Hasselkuss. Den Vater des Uni- bzw. Campusfestes ehrt Altrektor Prof. Günter Ewald. Hasselkuss engagierte sich schon für die RUB, bevor sie richtig fertig war, erfährt man in der Ewaldschen Laudatio: 1965 fing der ehemalige Brauereidirektor an, ehrenamtlich für die RUB zu arbeiten und gründete den ersten privaten Trägerverein für ein Studentenwohnheim. 1973 stellte er sein Organisationstalent in den Dienst der Gesellschaft der Freunde, wurde dort 1988 Geschäftsführer und blieb es bis zum Jahre 2000.
Nach der Ehrung geht das Fest fröhlich weiter. Draußen wird es dunkel, auf dem Dach von NA wird es hell und laut: das Feuerwerk. Danach startet die übliche große Suche. Durch die Dunkelheit, das Feuerwerk und die parallel stattfindende Versorgung mit Bier und Wurst sind wir alle versprengt. Früher war man verloren, heute haben wir Handys, so dass wir uns alle wiedertreffen, um noch die große Party zu besuchen. ad ad
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Letzte Änderung: 01.07.2002| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik