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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Gründung
im Juni
idw
wird zum Verein
Die
wichtigste Quelle von Wissenschaftsinformationen im WWW bekommt eine neue
Rechtsform: Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) wird vom Uni-Projekt
zum Verein. Der Kanzler der RUB, Gerhard Möller, wurde in
den Gründungsvorstand gewählt. Die Pressestellen der RUB, der
TU Clausthal und der Uni Bayreuth haben den idw 1995 gegründet. Ziel:
auf einer gemeinsamen Internetseite die Pressemitteilungen aus möglichst
vielen Forschungseinrichtungen bündeln und Journalisten den schnelleren
Zugang zu Wissenschaft und Experten zu ermöglichen. Das Projekt hatte
durchschlagenden Erfolg: Mittlerweile mehr als 480 Hochschulen, Institute
und andere Einrichtungen der Wissenschaft platzieren ihre Nachrichten auf
http://idw-online.de oder lassen sie
vom idw an Abonnenten verschicken. Mehr als 4.500 Journalisten nutzen den
idw für ihre Recherchen. Jeder kann sein kostenloses Abo ganz nach
persönlichen Interessen zusammenzustellen; inzwischen beliefert der
idw 18.000 Abonnenten. Ein Archiv, ein Kalender und weitere Angebote kamen
dazu. Journalisten vermittelt der idw Interviewpartner.
Dieses große Netzwerk wird nun neu organisiert. Im Juni wurde an der
RUB der Verein Informationsdienst Wissenschaft - idw - gegründet. Er
ist zur Eintragung in das Vereinsregister angemeldet, Gemeinnützigkeit
wird beantragt. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben der
RUB die Uni Bayreuth, die TU Clausthal, die Justus-Liebig-Universität
Giessen, die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Universität
Fridericiana Karlsruhe, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
und das Forschungszentrum Jülich.
Die neue Organisationsstruktur erleichtert es dem idw, den Fortbestand seines
bisherigen Angebots zu sichern und es künftig auszubauen. Die idw-Mitglieder
haben nun ein Mitspracherecht bei der Entwicklung des Dienstes. Ihre Mitgliedsbeiträge
sind neben einer Ende 2002 auslaufenden Förderung des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF) und einer Kooperation mit Wissenschaft
im Dialog (einer Initiative der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen,
des Stifterverbands und des BMBF) Haupteinnahmequelle des idw. Patrick
Bierther
ad
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