Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 72
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 72 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 72 1. Juli 2002

Erfolgsfaktor Wissen

BOWIT deckt Lücken auf

Wissen ist Macht. Ich weiß nichts, macht aber nichts - Studierenden und Absolventen sollte diese Einstellung fremd sein, denn in der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft zählt Wissen zur kostbarsten Ressource.
Wer wissen möchte, was er weiß und was nicht, stürzt sich am besten auf BOWIT. Unter Leitung von Dr. Rüdiger Hossiep (Methodenlehre, Diagnostik & Evaluation, Fakultät für Psychologie) wurde der computerbasierte Bochumer Wissenstest in fünfjähriger Arbeit entwickelt. BOWIT überprüft im Multiple-Choice-Verfahren das Allgemeinwissen: 264 Fragen in elf Wissensgebieten sind unter Zeitdruck - 25 Sekunden pro Frage - zu lösen.
Zielgruppe sind einerseits Studierende und Akademiker, andererseits die Personalverantwortlichen der Unternehmen. Die beklagen schließlich regelmäßig die unzureichende Allgemeinbildung der Berufseinsteiger. "Während Hochschulabsolventen mit ihrem Fachwissen Personaler meist überzeugen, lässt das Niveau ihres Allgemeinwissens oft zu wünschen übrig", erklärt Marcus Schulte, Mitarbeiter des Bochumer Projektteams. Dabei, so Schulte weiter, sei das Allgemeinwissen als Schlüsselqualifikation vor allem beim Berufseinstieg enorm wichtig. "Außerdem kann das Wissen nicht nur den beruflichem Erfolg, sondern ebenso das persönliche Wohlbefinden bestimmen", erklärt der Psychologe.
Um BOWIT richtig kennen zu lernen, löst man den Test am besten am heimischen PC selbst. Also besorge ich mir das Testpaket; es besteht aus CD-ROM, Diskette und Zusatzfragebogen zum persönlichen Bildungs- und Interessenhintergrund. Die Prüfung dauert eine Stunde und schnell wird klar, dass BOWIT ein harter Brocken ist. Die im übrigen Leben zuweilen hilfreiche Methode der Deduktion, der logischen Schlussfolgerung, greift kaum: Was ich nicht weiß, weiß ich nicht. Das Erraten wird zudem erschwert durch die jeweils fünfte Möglichkeit "keine der Antworten ist richtig".
Doch schließlich konnte ich knapp 60 Prozent der Fragen richtig lösen. "Das ist ein Platz im Mittelfeld", tröstet Marcus Schulte später; 50 bis 70 Prozent richtige Antworten seien ein häufiger Wert bei den bislang rund 200 Testteilnehmern. Ein Ergebnis unter 45 Prozent gelte für Hochschüler als eher bedenklich, über 70 Prozent sei ansehnlich. Keiner erreichte bisher 100 Prozent. Dies ist laut Schulte nicht nur nahezu unmöglich, sondern im Normalfall auch unnötig, denn es kommt auf das richtige Verhältnis aus berufsspezifischem Wissen und Überfachlichem an.
Und was folgt weiter aus dem Selbstversuch: Der zehn Euro teure BOWIT ist ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur kritischen Selbsterkenntnis. Die Auswertung dauert etwa vier Wochen, dann erhält man einen Reader zum BOWIT sowie eine aussagekräftige und differenzierte Analyse des eigenen Tests. Dieses Feedback, das potenziellen Optimierungsbedarf im Falle gravierender Wissenslücken aufzeigt, unterscheidet BOWIT von "Wer wird Millionär?". Übrigens, das Schöne am Wissen: Es ist eine der seltenen Ressourcen, die sich bei Gebrauch vermehrt ... Nadine Schöneck

Infos und Bestellung: Projektteam Hossiep und Mühlhaus, GAFO 04/979, -24623, www.testentwicklung.de; hier gibt es auch Infos zum anderen Projekt des Teams, dem berufsbezogenen Persönlichkeitstest BIP.
ad
pfeil  zurückblättern zur Themenübersicht weiterblättern  pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 01.07.2002| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik