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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Erstmals
Zwei-Fach
Naturwissenschaften
Während die Geisteswissenschaftler der RUB nicht zuletzt dank des Magisterreformodells
den Bachelor schon lange erproben, müssen die
Naturwissenschaften z. T. zunächst neue Prüfungs- und Studienordnungen
schreiben und genehmigen lassen. Dieser Prozess läuft, und
an allen Fakultäten sollen die neuen Ordnungen bis Oktober 2002 stehen.
Einen besonderen Weg geht die Fakultät für Physik und Astronomie.
Hier vertraut man auf die einschlägigen Erfahrungen und Kenntnisse
der Studierenden der Fachschaft und betraute den ehemaligen Fachschaftler
Diplomphysiker Andreas Ensch mit dem Entwurf, der auf bestehenden Fachschaftskonzepten
und verschiedenen Vorgaben (Wissenschaftsministerium, Hochschulrektorenkonferenz,
Kultusministerkonferenz, RUB-Rektorat) beruht.
Wie alle anderen Naturwissenschaften wollen auch die Physiker der RUB beim
Bachelor auf Abschlussprüfungen verzichten; bei den Geisteswissenschaften
existieren sie noch.
Kernstücke der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge sind das
Kreditpunktsystem (ECTS) und die Modularisierung des Studiums. Dieses System
gilt insbesondere für die aktuelle Planung der Fakultät für
Physik und Astronomie: das Zwei-Fach-Studium. Dieses Studium, das aus Sicht
der Naturwissenschaften bisher nur aus der Lehrerausbildung bekannt ist,
soll in Zukunft auch für einen allgemeineren Bachelor-Abschluss gelten.
Dabei ist es kein Problem, zwei Fächer unter einen Hut zu bringen.
Die im Bachelor-Studium zu erbringenden 180 Kreditpunkte werden einfach
neu verteilt: 30 im Optionalbereich, 71 für jedes Fach, 8 für
die Abschlussarbeit in einem der beiden Fächer. Die Entwürfe aller
Naturwissenschaften orientieren sich dabei weitgehend an der bestehenden
gemeinsamen Prüfungsordnung der Geistes- und Sozialwissenschaft, die
ohnehin den Rahmen für die meisten Studienordnungen bilden. Der Entwurf
der Physik fürs Zwei-Fach-Studium passierte bereits die Fakultätsgremien
und liegt nun dem Rektorat vor. ad
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