|
|
|
 |
RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
|
|
| |
| |
|
 |
|
|
|
|
Bezahlung
für BA's
Rektorat
schreibt MSWF
Zeitgleich mit dem Einführen
der gestuften Studiengänge (Bachelor/BA und Master/MA) machten sich
die Reformer Gedanken darüber, ob die Absolventen auch - ausschließlich
mit dem Bachelor - Jobs in Wirtschaft, Verwaltung etc. finden. Jetzt, da
es die ersten BA-Absolventen gibt (und sie tatsächlich Jobs finden),
taucht ein neues Problem auf: Wie sollen Studierende mit BA bezahlt werden,
wenn sie als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni arbeiten?
Geregelt ist die Entlohnung bisher nur für Studierende ohne Abschluss
(8,02 Euro pro Stunde) und für Studierende mit Abschlüssen wie
Diplom, Magister oder Staatsprüfung (12,64 Euro). Aber noch weiß
niemand, was der Bachelor zu bekommen hat.
Diese Lücke versucht nun das Rektorat der RUB zu schließen. RUBENS
liegt ein von Rektor Prof. Dietmar Petzina und Kanzler Gerhard Möller
unterzeichneter Brief ans NRW-Wissenschaftsministerium (MSWF) vor, in dem
beide für eine weitere Beschäftigungskategorie (studentische Hilfskraft
mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss) plädieren;
als Entlohnung schlagen sie den Mittelwert der bisherigen Kategorien vor:
10,33 Euro pro Stunde.
In ihrem Brief sprechen Rektor und Kanzler ein weiteres Problem an: die
tarifliche Entlohnung für Bachelors, die an der Uni beispielsweise
als Verwaltungsangestellte oder Wissenschaftliche Mitarbeiter beschäftigt
werden sollen. Auch hier existieren für alle gängigen Abschlüsse
entsprechende Vergütungsgruppen, nur für den BA nicht. Diesbezügliche
Tarifverhandlungen auf Bundesebene waren im März letzten Jahres ergebnislos
abgebrochen wurden. Auch in diesem Fall bittet die RUB das MSWF um eine
schnelle Klärung, damit die BA-Absolventen der RUB auch an der Uni
in eindeutige Beschäftigungsverhältnisse treten können. ad
ad
|
|
|
|
|
| |
|
|