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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Friedensforschung
und Nuklearmedizin
Schülerinnen
entdecken die Physik
In der ersten Aprilwoche entdeckten
44 Schülerinnen an der RUB die Vielseitigkeit der Physik, Schwerpunkt
war die Radioaktivität. In den vier Tagen
an der Fakultät für Physik und Astronomie erhielten die Schülerinnen
einen Einblick in den Hochschulalltag. Mit Vorlesungen, Seminaren,
Versuchen und der Gestaltung einer Internetseite waren die Tage zwar sehr
vollgestopft, aber es blieb genug Zeit, die Uni zu erkunden.
"Frauen sind in der Physik immer noch eine Ausnahme und deshalb sollten
mit dieser Projektwoche vor allem Schülerinnen für das Physikstudium
begeistert werden", so die Projektinitiatorin Katharina Theis-Bröhl.
Das Projekt war das erste dieser Art an der Fakultät. "Leider
fehlt es nicht nur an Frauen, es fehlt heutzutage auch allgemein an Physikstudenten",
ergänzt Prodekan Prof. Ralf-Jürgen Dettmar.
Die Vorlesungen behandelten aktuelle Themen von Nuklearmedizin über
Friedensforschung bis hin zur Elemententstehung in Sternen. Sie waren auf
das Verständnis der Schülerinnen zugeschnitten, die zumeist die
10. Klasse besuchen. Betreut wurden die Schülerinnen während des
Praktikums durch studentische Mentoren. Eines der Highlights war die Einladung
des Astronomischen Instituts, am Mittwochabend mit dem Teleskop, das auf
dem Dach der Fakultät steht, in die Sterne zu schauen und auch den
Kometen Ikeya-Zhang zu betrachten, der gerade aktuell am Himmel stand.
Die Schülerinnen, die die Radioaktivität teilweise gerade in der
Schule behandelten, waren begeistert von den verschiedenen Veranstaltungen.
"Mit dieser Projektwoche konnten wir nicht nur die Schülerinnen
für die Physik begeistern, auch konnten wir den Jugendlichen bei ihr
Entscheidung für ein mögliches Studium helfen", freut sich
Katharina Theis-Bröhl. "Wir waren von dem Ansturm auf unser Projekt
sehr angetan, und werden auch in Zukunft Projekte wie dieses veranstalten."
Auf die 44 Plätze, die zur Verfügung standen, hatten sich rund
130 Schülerinnen beworben. Andreas Krahl
ad
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