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RUBENS 70 2. Mai 2002

Fotos und Radierungen

Ausstellung im MZ

Erstmals führen die MZ-Bereiche Bildende Kunst und Fotografie eine gemeinsame Ausstellung durch. Verantwortlich dafür ist die Künstlerin Heidi Träbert, die seit längerem in beiden Sparten tätig ist. In ihrer Ausstellung "Zeichen und Strukturen" sind bis zum Ende des Semesters Fotografien und Radierungen zu sehen.
Heidi Träberts künstlerischer Werdegang begann 1989, als sie einen Zeichenkurs für Anfänger am Museum of Fine Arts in Boston besuchte. Die dortige Lehrerin Leila Joy Rosenthal ermutigte Träbert, weiterzumachen. "Sie forderte mich auf, meinen Weg zu Hause in Deutschland weiter zu gehen, nicht abzulassen", so Träbert, "So landete ich im Musischen Zentrum. Mein erster Schwerpunkt dort war die Radierung bei Barbara Grosse, später kam die Fotografie bei Felix Freier hinzu."
Heidi Träbert arbeitet meist experimentell. Der Prozess mit Zwischenschritten und Zwischenergebnissen ist ihr besonders wichtig, er hat entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis: beim Radieren und beim Fotografieren. In beiden Kunstrichtungen sucht Träbert die Auseinandersetzung mit dem Licht. "Die Gegensätze Hell - Dunkel, Schwarz - Weiß ergänzen sich, beeinflussen und bedingen einander", meint die doppelte Künstlerin. Sie möchte in ihren Werken nicht das Reale abbilden, vielmehr stellt sie sich der Vielfalt der Form und dem Spiel mit grafischen Details. ad

Heidi Träbert: "Zeichen und Strukturen", die Ausstellung ist vom 15.5-19.7.02 im Foyer des MZ zu sehen (ganztägig, außer sonntags); die Eröffnung ist am 15.5. um 19 h ad
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Letzte Änderung: 02.05.2002| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik