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RUBENS 70 2. Mai 2002


"Nichts bleibt, wie es ist"

Interview zum Mensaumbau


Zum geplanten Umbau der Mensa sprach Meike Drießen mit Jörg Lüken, Geschäftsführer des AkaFö.

RUBENS: Herr Lüken, wie soll die Mensa nach dem Umbau aussehen?
LÜKEN: Der Mensa steht eine Grundsanierung bevor. Das bedeutet, das Gebäude wird komplett entkernt, außer der äußeren Hülle bleibt nichts mehr so wie es jetzt ist. Im Innenbereich wird es nur noch einen großen Saal geben. Wir werden die komplette Produktion und Ausgabe auf eine Ebene zusammenziehen. Sitzplätze gehen dabei aber nicht verloren, weil die Küche verkleinert wird. Wo jetzt die kleine Mensa ist, wird die Uni einen Veranstaltungsbereich bauen, z. B. für größere Konferenzen. Das Foyer wird es in der jetzigen Form auch nicht mehr geben. Es sind aber wieder kleinere Verkaufsbereiche eingeplant, möglicherweise auch die Ausgabe von Kaffee und frischgepressten Säften. Außerdem wird es auf dieser Ebene, wo die Cafeteria jetzt ist, Ersatz fürs Mensa-Restaurant geben - allerdings nicht mit dem gleichen Charme! Das neue Konzept ist moderner und vor allem flexibler mit offenen und geschlossenen Bereichen, die ganz nach Wunsch zur Verfügung stehen.

RUBENS: Wenn die Küche verkleinert wird, was ändert sich dann am Essensangebot?
LÜKEN: Die Anzahl der Gerichte wird dadurch nicht eingeschränkt, wir werden einfach anders produzieren können. Wir wollen in zwei Schichten produzieren. Im Moment spielt sich ja in der Küche alles vormittags ab, in Zukunft soll schon nachmittags für den nächsten Tag vorgearbeitet werden. Die Qualität des Essens wird dadurch sogar besser, weil die modernen Produktionstechniken einfach besser sind als vor 30 Jahren. Vieles wird ja heute auch schon vorproduziert geliefert, solche Angebote können wir dann auch besser nutzen.

RUBENS: Werden dann in der Küche weniger Leute arbeiten als heute?

LÜKEN: Das wird eine Folge sein.

RUBENS: Wann starten die Bauarbeiten und wie lange werden sie dauern?
LÜKEN: Wenn es nach uns geht, möchten wir Mitte 2003 beginnen. Bis dahin sind auch die Vorbereitungen hier abgeschlossen. Aber das hängt natürlich noch von vielen Parametern ab, vor allem der Finanzierbarkeit. Das Konzept ist zwar verabschiedet, aber ob es durch den Landes- oder Bundeshaushalt zu Verzögerungen kommt, das liegt nicht in unserer Hand. Die Mensasanierung in Bochum ist ein ganz altes Thema, ich glaube, das diskutieren wir bereits seit zehn Jahren. Wer die Situation mit den überall verteilten Eimern noch kennt, als das Wasser durch die Decke rann, wird sich an die Anfänge erinnern. Die Bauarbeiten werden mindestens zweieinhalb Jahre dauern, die Gesamtkosten betragen 34,2 Mio. Euro. Das AkaFö beteiligt mit 3,5 Mio. Euro.

RUBENS: Wenn seit zehn Jahren an eine Sanierung gedacht wird, waren die Arbeiten der letzten Jahre dann nicht umsonst?
LÜKEN: Zwischen 1998 und 2001 sind 2,7 Mio. Euro in die Betonsanierung, die Erneuerung der Fenster und des Daches investiert worden. Verschwendet war das absolut nicht, denn diese Gebäudeteile bleiben ja erhalten.

RUBENS: Wo sollen die Studierenden während der Sanierung zu Mittag essen?

LÜKEN: Das ist im Moment eine der größten Herausforderungen. Eine wichtige Rolle werden sicherlich die Cafeten spielen. Die in NC und NA werden wir bis dahin noch herrichten. Dort soll es eine Salattheke geben und ein paar warme Speisen wie Pizza. Auf dem Querforum West, das ist die Wiese zwischen MA und MB und der G-Reihe, ist ein neues Gebäude geplant, das mit 400-500 Sitzplätzen schon einige Kapazitäten der Mensa auffangen kann. Hinter dem Haus hängen Produktions- und Spülcontainer. Die gehören dem Land NRW und wurden auch schon bei der Mensasanierung in Siegen eingesetzt. Den Ort haben wir gewählt, weil die M-Straße der einzige Ort auf dem Campus ist, wo LKW andocken können. Außerdem wird auf dem Campus sicher der eine oder andere Pommeswagen stehen. Im neuen Gebäude könnte es nach der Sanierung Ersatz für die Bierklause geben. Wir denken da an junge, frische Gastronomie.

RUBENS: Was passiert in der Zwischenzeit mit den Händlern im Mensafoyer?
LÜKEN: Die Händler müssen erst mal dichtmachen, das wissen sie auch schon. Die Verträge laufen alle in nächster Zeit aus. Das ist natürlich bitter. Wir hoffen, dass sich nach der Sanierung wieder Händler in der Mensa ansiedeln.
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Letzte Änderung: 02.05.2002| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik