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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Richtig
graben
Archäometrie
Wenn sich Archäologen
nicht nur auf ihr historisches und kulturelles Wissen verlassen, sondern
auch naturwissenschaftliche Methoden anwenden (lassen), nennt man das Archäometrie.
In der Tat arbeiten heute Naturwissenschaftler bei fast allen archäologischen
Grabungen mit. Die Naturwissenschaftler und/oder die Archäologen selbst
müssen jedoch zunächst entsprechend ausgebildet werden - und genau
dort steigt die RUB jetzt ein: Die Fakultäten
für Geowissenschaften und für Geschichtswissenschaft richten für
ihre neuen gestuften Studiengänge (Bachelor/Master) Angebote zur "Geowissenschaftlichen
Archäometrie" ein. Hauptzielgruppe sind Studierende
des Studiengangs "Archäologische Wissenschaften".
Unterstützt werden die beiden Fakultäten durch die Archäometrie-Forschergruppe
des Deutschen Bergbau-Museums (DBM). Das DBM wird durch Know-how, Personal
und Räumlichkeiten direkt ins Curriculum eingebunden. Vorlesungen,
Übungen und Exkursionen werden gemeinsam von Wissenschaftlern beider
Institutionen durchgeführt. Das Lehrprogramm umfasst neben einer Einführungsveranstaltung
(Archäologie und Naturwissenschaften) Kurse zu Materialanalysen, Antiker
Keramik, Geoarchäologie, Naturwissenschaftlichen Datierungsverfahren,
Archäometallurgie und der Archäometrie des frühen Berg- und
Hüttenwesens. Dr. Andreas Hauptmann vom DBM erwartet, dass "die
Zusatzausbildung in Archäometrie bundesweit zu einer erheblichen Profilbildung
der RUB beitragen wird". ad ad
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