Zeitreise beendet |
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| Serie: Die Gebäude der RUB | |
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| Jeder kann sich sicher noch an sein erstes
Semester an der RUB erinnern. Wer hat sich da anfangs nicht in den Kellern
verirrt und verzweifelt den Ausgang gesucht? Wieso liegt der mal auf 05,
mal auf 06? Gibt es bei den Raumnummern überhaupt ein System? RUBENS
liefert Antworten, heute welche zu GB. Eine wahre Zeitreise hat das mittlere der gelben G-Gebäude in den letzten Sommerferien erlebt: Innerhalb kürzester Zeit machte es einen Sprung von den 1970er Jahren ins neue Jahrtausend. Wo eben noch orange Plastikstühle an grünen Tischen der Cafete einen ganz eigenen Charme verliehen und Treppenhäuser und Aufzugschächte in staubigem Graugrün finster dreinblickten, empfangen einen heute helle Farben und viel Holz. Endlich beseitigt ist ebenfalls der seit Jahren geschlossene Internetverschlag im Foyer. Auch die Seminarräume in den unteren Etagen des Gebäudes werden nach und nach einladender: Wände werden wieder weiß, schwarze Stühle gegen gelbe getauscht - und die sind sogar nicht mehr am Boden angeschraubt wie die alten Klappbänke. Alles ganz hübsch und eine gute Visitenkarte für die zahlreichen Gäste aus aller Herren Länder, die hierher kommen. GB dürfte nämlich eines der internationalsten Gebäude der RUB sein, sind doch hier sämtliche Fächer der Philologie zu Hause: Germanistik, Anglistik, Romanistik, Skandinavistik. Slawistik, Orientalistik, Indologie und so weiter. Wer einen Sprachaustauschpartner sucht, braucht eigentlich nur einen der zehn Aufzüge zu betreten. Oder er geht zum Selbstlernzentrum des Instituts für Sprachlehrforschung in der sechsten Etage und lässt sich dort einen Tandempartner vermitteln. Er ist hier auch gleich am richtigen Ort, um Fremdsprachen selbst zu lernen und seine Kenntnisse beim Fernsehen internationaler Programme auf die Probe zu stellen. Apropos Fernsehen: Darum dreht sich in GB eine ganze Menge, denn in der fünften Etage sitzt das Institut für Film- und Fernsehwissenschaft. Wer schon immer mal einen bestimmten Klassiker sehen wollte, der kann ihn sich auf der siebten Etage in der Mediathek des Instituts ausleihen. Dort findet sich alles, was fleißige Mitarbeiter/innen im Medienlabor im Keller des Gebäudes über Jahre hinweg aufgezeichnet haben. Sie stehen auch mit Rat und Tat parat, wenn Studierende Kameraausrüstungen benötigen oder selbst Filme schneiden wollen. Übrigens: Auch die Anglistik hat eine Mediathek, deren Katalog in der Präsenzbibliothek ausliegt. Aufnahmen von Theaterinszenierungen archiviert darüber hinaus der ehemalige siamesische Zwilling der Film- und Fernsehwissenschaft, das Theaterwissenschaftliche Institut. Im Kern des Gebäudes liegt wie auch in GA und GC die Präsenzbibliothek der umliegenden Fächer. Sie erstreckt sich von der ersten bis in die achte Etage. Rein und raus geht's aber nur auf Etage vier und sieben, wo auch Schließfächer sind. Von dort aus erreicht man die anderen Etagen über schmale Stiegen im Inneren der Bibliothek. Wer sich gegen seinen Studierendenausweis Bücher kurzzeitig ausleiht, kann sie auf der Eingangsebene im AStA Kopierladen kopieren. Sollte der geschlossen sein, gibt es dort auch Münzkopierer. md |
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| 02.01.2002 |