Chicago
   
  Forschungsprojekt
 
 

Auch in diesem Jahr organisierte Prof. David Galloway (Lehrstuhl für Amerikastudien) im Rahmen der im letzten Jahr begonnenen Forschungsreihe eine USA-Reise. Die Exkursion nach Chicago wurde durch großzügige Unterstützung der Firma Hochtief ermöglicht. Trotz der Ereignisse des 11. September und die dadurch bei einigen Studierenden aufgekommene Unsicherheit machten sich fast alle der vorgesehenen acht Teilnehmer/innen Ende September auf in die "Windy City", um Vor-Ort-Forschung für die bereits in einem Hauptseminar und in Workshops vorbereiteten Projektthemen zu betreiben.
Die einzelnen Projekte befassen sich mit der Architektur Chicagos und ihrer Präsentation, der House-Musik, urbanen Freizeit- und Erlebniswelten sowie der Rolle des Chicago-Flusses in der von Hochhäusern geprägten Stadtmitte. Zum Rahmenprogramm gehörten u.a. der Besuch eines Gospel-Gottesdienstes in der South Side, eine geführte Rundfahrt, eine Einladung ins Goethe-Institut (hier wurde mit einem namhaften Chicago-Autor diskutiert), die Besichtigung des Chicago Architecture Center sowie der Besuch des Art Institute of Chicago. Wie schon während der Exkursion nach Las Vegas im vergangenen Jahr (RUBENS 51), war auch diesmal der Team- und Entdeckergeist groß. Die Projektergebnisse, die bis Ende November vorliegen sollen, werden sicherlich sehr ergiebig sein.
Zur erfolgreichen Projektforschung kommt hinzu, dass wir die USA in einer außergewöhnlichen Zeit erlebten: (noch) patriotischer als sonst, jedoch gelassen und die angemessenen Maßnahmen auf die Schrecken des 11.9. durchaus kontrovers und ruhig diskutierend. Trotz der schwierigen Umstände sind sich alle Teilnehmer/innen einig, dass die Kombination von Seminar und Vor-Ort-Recherche als Forschungsprojekt wiederum richtig und erfolgreich war. Ingrid Eumann

   
   
   
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02.11.2001