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Der Lehrstuhl für Statik und Dynamik (Fakultät für Bauingenieurwesen)
zeigt vom 8. bis 22.11.2001 im Foyer des Audimax der RUB eine Ausstellung
über die Schalentragwerke des Schweizer Ingenieurs Heinz Isler.
Die Ausstellung gibt anhand von umfangreichem Ausstellungsmaterial (Ausstellungstafeln
und Modelle) Einblick in die Vielfalt und Faszination seiner weltweit
bekannt gewordenen Schalentragwerke. Man muss kein Bauingenieur sein,
um von dieser besonderen Art von Tragwerken beeindruckt zu sein. Speziell
für Bauingenieure sind diese Tragwerke auch heute noch ein wichtiges
Forschungsthema.
Der am 26. Juli 1926 in Zürich geborene Heinz Isler gilt mit über
1.400 geplanten und realisierten Schalen als der heute bedeutendste Schalenbauer
weltweit. Dünnwandige Schalen sind hochleistungsfähige, aber
auch hochempfindliche Tragwerke. Das gilt für ihre statisch-konstruktiven
Eigenschaften ebenso wie für ihren ästhetischen Anspruch. Die
Erfindung des formbaren Materials Stahlbeton hat dem Schalenbau neue Impulse
gegeben. Es sind hierbei die Pioniere Finsterwalder und Dischinger zu
nennen, denen Nervi, Esquillan, Torroja und Candela folgten. Mitte der
fünfziger Jahre reiht sich in diese Kette der Schweizer Ingenieur
Heinz Isler ein, der mit scheinbar einfachen Gedankengängen neue
Formmethoden entwickelt und die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten
des Schalenbaus aufgezeigt hat. ad
Heinz Isler wird die Ausstellung persönlich mit
einem Vortrag eröffnen: Donnerstag, 8.11.2001, 16 Uhr; alle Interessenten
sind herzlich eingeladen. Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Fr 9-16.30
Uhr, Sa 12-18 Uhr, Eintritt frei
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