| Gemeinsame Zukunft | |
| DTL & ZIL | |
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| Laut Senatsbeschluss vom 21. Juni gehen
das Dynamitron-Tandem-Laboratorium (DTL) und das benachbarte Zentrale Isotopenlabor
(ZIL) ab sofort organisatorisch den gleichen Weg. Als Gemeinsame
Zentrale Betriebseinheit der RUB stehen sie unter gemeinsamer Leitung, sind
jedoch höchstwahrscheinlich mit verschiedenen Beiräten ausgestattet;
unklar ist noch die exakte Stellenverteilung. Das Beschleuniger-Laboratorium DTL wurde Ende der Sechzigerjahre als Gemeinschaftseinrichtung der Unis Bochum, Dortmund und Münster gebaut: zwischen NB und Botanischem Garten. Die Neutronenhalle erhielt eine besondere Abschirmung für Experimente mit hohen Neutronenraten. Aufgabe des DTL ist die Bereitstellung von Experimentiermöglichkeiten für Wissenschaftler/innen der drei o. g. Unis und Gastforscher/innen. Zudem wird die Einrichtung zur Ionen-Implantation sowie zur Ionenstrahl-Synthese und -Analyse genutzt. Von Seiten der RUB sind drei Fakultäten am DTL beteiligt: Biologie, Geowissenschaft und Physik. Das ZIL bietet im Rahmen der vorgeschriebenen gesetzlichen Bestimmungen (vor allem Strahlenschutz) alle technischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für den Umgang mit offenen radioaktiven Substanzen, wie sie bei Forschungen der RUB ebenso wie in außeruniversitären wissenschaftlich/technischen Bereichen benötigt werden. Zu den Aufgaben des ZIL gehört die Abwicklung der Radionuklidbeschaffung für die gesamte RUB und die Entsorgung der radioaktiven Reststoffe. Beteiligte Fakultäten der RUB sind: Biologie, Chemie, Medizin und Physik. ad |
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| 01.10.2001 |