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| Neu berufen Seit April besetzt Prof. Dr. Adelheid Puttler, LL.M. an der Juristischen Fakultät den Lehrstuhl für Öffentliches Recht; insbesondere Europarecht, Völkerrecht und Internationales Völkerrecht. Nach Studium und Referendariat in Augsburg blieb Puttler zunächst als wissenschaftliche Assistentin an ihrer Heimatuni. 1985/86 absolvierte sie ein Graduiertenstudium an der University of Chicago Law School, wo sie ihren Master of Law (LL.M.) erwarb. Nach ihrer Promotion (1988) arbeitete sie zwölf Jahre lang als Beamtin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie. Zwischenzeitlich (1991-94) war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin ans Bundesverfassungsgericht abgeordnet. Nach ihrer Habilitation (1999) nahm Puttler Vertretungen in Heidelberg und Bielefeld wahr, bevor sie im Sommer 2000 in Bielefeld zur Professorin ernannt wurde. Sie beschäftigt sie sich vorrangig mit deutschem, europäischem und internationalem öffentlichen Wirtschaftsrecht sowie mit Prozessrecht. Seit April besetzt Prof. Dr. Roland Schwarze den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht (Juristische Fakultät). Schwarze (1961 in Höxter geboren) studierte zwischen 1981 und 1986 Jura in Göttingen. Anschließend war er dort zwei Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsrecht beschäftigt, bevor er ab Mai 1989 in Celle sein Referendariat absolvierte. In diese Zeit fiel seine Promotion (April 1990). Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung (Juni 1992) kehrte er ans Institut für Arbeitsrecht zurück. Im Oktober 1999 wurde Schwarze die Venia Legendi für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht verliehen. Gleich darauf nahm er Lehrstuhlvertretungen u.a. in Köln und Erlangen wahr. Schwarzes Arbeitsschwerpunkte liegen im Kollektiven Arbeitsrecht und in der Arbeitnehmerhaftung (Arbeitsrecht) sowie im Vertragsrecht (Zivilrecht). Seit Juli 2001 besetzt Prof. Dr. Raoul David Findeisen
den Lehrstuhl Sprache und Literatur Chinas (Fakultät für
Ostasienwissenschaft), den er bereits seit dem WS 99/00 vertreten hat.
Findeisen (1958 im schweizerischen Saignelégier geboren) studierte
zwischen 1979 und 1987 an der FU Berlin Sinologie, Japanologie, Philosophie
und Romanistik; parallel leitete er eine Fotogalerie, fuhr Taxi, übersetzte.
Abwechslungsreich verlief auch sein weiteres Leben: u.a. Lehrauftrag an
der FU, Übersetzer und Textredakteur in Peking, Gymnasiallehrer,
Forschung in Frankreich, China, Taiwan, Visiting Professor in Warschau,
Genf, Jerusalem - dazwischen im Februar 1996 die Promotion und 1999 der
Wechsel an die RUB, wo er im Juli 2001 zum Professor ernannt wurde. Als
Forschungsschwerpunkte nennt Prof. Findeisen: modernes China; westlich-chinesischer
Austausch seit dem Opiumkrieg (1840); Literatur der Republikzeit (1911-45);
Soziologie der Literatur; Textologie und Editionswissenschaft. Im WS 01/02 ist die Marie-Jahoda-Gastprofessur für Internationale Frauenforschung mit Prof. Dr. Amy Mazur besetzt. Die Politologin leitet ein Seminar zu Feminist Comparative Policy (Vergleichende Feministische Politikwissenschaft) und wird im Januar 2002 an einem Workshop teilnehmen. Mazur (Washington State University) forscht aus vergleichender Perspektive über Gleichstellungspolitiken und -institutionen post-industrieller Staaten. Ihr empirischer Forschungsschwerpunkt liegt in Europa. Sie fragt, unter welchen Bedingungen sich in den einzelnen Ländern Gleichstellungspolitiken entwickeln und welche Wirkungen sie entfalten können. Sie bezieht Einflüsse zivilgesellschaftlicher Akteure und Vorgaben der EU in ihre Untersuchung ein. In ihrem zweistündigen Seminar zum Thema "Comparative Gender Policy" wird Prof. Mazur die neuesten Forschungsansätze und -ergebnisse in diesem Bereich mit Studierenden erarbeiten und diskutieren. Ruf erhalten: Dr. Hiroyuki Kamada (Physik und Astronomie) hat einen Ruf ans Kyushu Institute of Technology erhalten. Ruf angenommen: Dr. Frank Kempken (Biologie) hat zwar seinen Ruf an die Uni Bielefeld abgelehnt, er verlässt gleichwohl die RUB und wechselt an die Uni Kiel. Ruf abgelehnt: Prof. Dr. Bernhard Pellens (Juristische Fakultät) wechselt nicht an die Uni Bern. Ehre: Prof. Dr. Heinz H. Menge
(Philologie) wurde die Ehrendoktorwürde der Staatlichen Usbekischen
Universität für Weltsprachen in Taschkent verliehen. +++ Jürgen
Forster (Mathematik) hat auf
der angesehenen "Conference on Computational Complexity" den
Ron Book Preis für das "Best Student Paper" gewonnen. In
seiner Arbeit, die er im Juni auf der Konferenz in Chicago vorstellte,
hat er ein seit 20 Jahren offenes Problem aus der Kommunikationskomplexität
gelöst. |
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| 01.10.2001 |