UB: Oben Bücher, unten Büsten |
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| Serie: Die Gebäude der RUB | |
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| Wer hat sich nicht anfangs in den Kellerräumen
der RUB verirrt und verzweifelt den Ausgang gesucht? Wieso liegt der mal
auf 02 und mal auf 01? Und warum gibt es nicht überall eine Cafete
oder eine schicke Garderobe wie in GC? RUBENS liefert die Antworten - heute
welche zur UB. Weit über 2 Mio. Bücher und Zeitschriften warten in der Universitätsbibliothek (UB) auf Menschen, die leihen und lesen mögen. Auf vier riesigen Etagen stehen sie Rücken an Rücken in langen und hohen Regalen, sortiert nach einem ausgeklügelten System von Buchstaben und Zahlen. Seine Geheimnisse mögen sich nicht unbedingt erschließen, entscheidend jedoch ist, dass man die Bücher meist problemlos finden kann. Schließlich ist alles ausreichend beschildert. Vor allem aber kann man sich vor dem Besuch der UB per Computer ausführlich über Standort und Leihzustand eines Buches kundig machen - von daheim oder in der UB. Außerdem bietet die UB die Möglichkeit, in gigantischen CD-Rom-Datenbanken zu recherchieren oder im Internet nach Literatur zu suchen. Dank all dem technischen Service braucht man die Mitarbeiter/innen der UB meist erst gar nicht mit Fragen zu belästigen. Wenn man mal ein Buch am ankündigten Platz nicht findet, obwohl es laut Computer da sein müsste, sind daran nur selten die Mitarbeiter/innen der UB schuld, sondern meist kriminelle Kommiliton/innen, die Bücher an fremden Orten verstecken oder sie schlicht klauen. Auch darf man sich nicht bei den Mitarbeiter/innen der UB beschweren, dass es bestimmte Bücher nur in antiquierten Auflagen oder von vornherein gar nicht gibt. Verantwortlich dafür sind eher finanzielle Engpässe und damit die politischen Entscheidungsträger/innen in Bund und Land. Trotz der horrenden Zahl an Bänden dreht sich im Gebäude UB beileibe nicht alles um die Bücher. So ist in den Etagen 3, 4, 5 ein Teil der Fakultät für Ostasienwissenschaft untergebracht, der über den Fahrstuhl ganz links (von den Eingängen betrachtet) zu erreichen ist. Interessanterweise befindet sich neben dem Dekanat und verschiedenen Lehrstühlen (Geschichte Chinas, Geschichte Japans, Sprache und Literatur Japans, Sprache und Kultur Koreas) auch die Fakultätsbibliothek (FB) der Ostasienwissenschaft (OAW) im UB; dort findet man auch Schließfächer, in die nur eine Mark gesteckt werden muss - falls mal kein Fünfer zur Hand ist (siehe auch den Artikel über die FB der OAW auf dieser Seite). Ebenfalls auf der 3. Etage der UB liegt übrigens das Büro des Archivleiters der RUB, der Großteil des Archivmaterials jedoch lagert im Verwaltungsgebäude. Sozusagen im Rücken des UB wartet noch mehr Kultur auf Besucher/innen. Vom Forum aus zu erreichen sind die Kunstsammlungen der RUB: Zum einen die Kunsthistorische bzw. Antikensammlung, mit Büsten, Bildern, Keramik oder Vasen aus dem antiken Griechenland und dem alten Rom. Daneben existiert eine moderne Sammlung mit Bildern, Graphiken und Skulpturen des 20. Jahrhunderts, die u. a. Werke von Beuys, Fruhtrunk, Graubner, Serra und Stella umfasst. Sehenswert sind beide Sammlungen und auch die Räume, in denen sie untergebracht sind. ad Steckbrief UB Lage: im Norden des zentralen Campus, Kunstsammlungen vom Forum aus zu erreichen Farbe: keine Eröffnet: UB am 16.10.74; Kunstsammlungen am 15.1.75 Sehenswert: Alles in den Kunstsammlungen Lesenswert: Vieles in der UB |
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| 01.07.2001 |