| Reform durchgesetzt | |
| BA-/MA-Studiengänge | |
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| Mit großer Mehrheit - allerdings gegen
die Stimmen der Studierendenfraktion - hat der Senat der RUB am 17.5. beschlossen,
einen "konsekutiven geistes- und sozialwissenschaftlichen BA-/MA-Studiengang"
einzuführen. Ein entsprechender Antrag war von vier Fakultäten
(Philosophie, Pädagogik und Publizistik; Geschichtswissenschaft; Philologie;
Sozialwissenschaft) gemeinsam erarbeitet und eingereicht worden. Der Diplomstudiengang
Sozialwissenschaft bleibt jedoch erhalten. Mit dem Beschluss setzt die RUB ihre 1993 begonnene Reform des Magisterstudiums fort. Das Besondere daran: Die Studierenden belegen jeweils zwei Fächer gleichberechtigt nebeneinander (je 45 Semesterwochenstunden - SWS). Außerdem ist ein "Optionalbereich" (30 SWS) integraler Bestandteil des Studiums. Hier erwerben die Studierenden Schlüsselqualifikationen für den Arbeitsmarkt, die sie individuell miteinander kombinieren können. Der neue BA-/MA-Studiengang ist voll modularisiert und europaweit kompatibel, die Studierenden können in den einzelnen Modulen nach dem European Credit Transfer System Punkte sammeln (Credit Points). Da auch die Lehrerausbildung an der RUB bald nach einem konsekutiven BA-/MA-Modell reformiert wird, sichert der gestufte geistes- und sozialwissenschaftliche Studiengang die Kompatibilität mit dem zukünftigen Lehramt. Anträge auf einen gestuften Studiengang haben nun auch die Fakultät für Ostasienwissenschaft und die Katholisch-Theologische Fakultät vorgelegt. Zudem arbeiten alle naturwissenschaftlichen Fakultäten an einer Reform der Studiengänge nach dem BA-/MA-Modell. jw |
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| 01.06.2001 |