Einmal eine Messe leiten
   
  bonding
 
 

Private Sorgen eines Messeleiters: Eigentlich hatte sich Dirk Lichtenfeld das Leben in einer WG ganz anders vorgestellt. "Der Alltag muss organisiert werden und man kann sich bei Problemen nicht so raus ziehen wie früher im Studentenwohnheim." Trotzdem ist er zufrieden. Der WiWi-Student wohnt gerne mit zwei Kommilitoninnen im Studentendorf. "Der Umgang untereinander ist persönlicher und ich habe gelernt, die Eigenarten der anderen zu akzeptieren. Das kommt meiner jetzigen Tätigkeit zugute", urteilt er. Neben seinem Studium engagiert sich der 24-Jährige in der Studenteninitiative "bonding". Diese Freizeitbeschäftigung lässt ihm derweil wenig Spielraum. "Weil unsere zweitägige Firmenkontaktmesse am 2. Mai beginnt, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Als Messeleiter telefoniere ich ständig mit Unternehmen und Sponsoren und muss auch schon mal meine Kollegen etwas anspornen. Ich habe viel hinzu gelernt", gibt er unumwunden zu. Nach der Messe muss er sich aber wieder dringend ums häusliche Projekt kümmern: "Ich hänge etwas mit meinem Putzplan hinterher", räumt er zähneknirschend ein. Aber erst einmal steckt er gerne ein paar Anpfiffe weg. "Ich fände es toll, wenn viele Studenten ins Audimax kommen - auch unvorbereitet und ohne Schlips und Kragen. Schließlich sind wir für sie da nach dem Motto: Von Studenten, für Studenten und zwar kostenlos!" Thea A. Struchtemeier

bonding Firmenkontaktmesse, 2. und 3. Mai, 9.30-16.30 h, Audimax, Infos: E-Mail: bochum@bonding.de, Tel. 0234/9719600; www.bonding.de/bochum

   
   
   
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02.05.2001