| Auf der Halde | |
| GEO-Tag | |
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Mit über 200 Aktionen war der bundesweite GEO-Tag der Artenvielfalt im letzten Sommer ein großer Erfolg (siehe RUBENS 52). Die RUB-Lehrstühle Spezielle Zoologie, Spezielle Botanik und Geobotanik haben mit rund 50 Wissenschaftler/innen die Halde Hoppenbruch und den angrenzenden Emscherbruch untersucht und dabei 1.190 Arten entdeckt. Sie wurden von GEO-Reportern begleitet, die in der Septemberausgabe (2000) der Zeitschrift darüber berichteten. Für die GEO-Hauptaktion 2001 erhielt die Projekt Ruhr GmbH den Zuschlag. Sie wird am 9. Juni zusammen mit den Unis Bochum und Essen ein aufgelassenes und teilweise rekultiviertes Gelände im Raum Duisburg untersuchen. Da diese Studie nicht direkt für die Öffentlichkeit bestimmt ist, wird zusätzlich am 16. Juni eine Aktion auf der Halde Pluto in Wanne durchgeführt. Beteiligt sind Wissenschaftler der RUB, der Uni Essen sowie eine Reihe externer Wissenschaftler; Partner ist der BUND Herne (Hiltrud Buddemeier); eingeladen werden zudem weitere Umweltgruppen und Behörden. Ein wesentlicher Aspekt wird der Dialog mit der Öffentlichkeit sein. Dazu wird ein Infostand mit optischen Geräten und Anschauungsmaterial aufgebaut. Aktiv beteiligt sind zudem Schüler/innen und Biologielehrer/innen des Gymnasiums Eickel. Somit können die Wissenschaftler/innen nicht nur ihr Wissen über Tier- und Pflanzengruppen beweisen, sondern auch ihre didaktischen Fähigkeiten. Prof. Wolfgang Kirchner (Verhaltensforschung und Didaktik) und PD Dr. Heike Wägele (Spezielle Zoologie) bieten am 16. Juni außerdem einen Kurs für Lehramtskandidat/innen an: "Monitoring einheimischer Biodiversität als Aufgabe für Lehrer und Schüler". Darin können die Studierenden ihre erarbeiteten Methoden und ihr Wissen überprüfen. Heike Wägele Wer seine speziellen Fähigkeiten (Didaktik, Wissen zu speziellen Organismengruppen) einbringen möchte, kann sich bei den Organisatoren melden: Heike.Waegele@ruhr-uni-bochum.de o. Christian.Schmidt-2@ruhr-uni-bochum.de |
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| 02.05.2001 |