| |
Gleich doppelt vertreten ist die RUB (Unibibliothek und Institut
für Film- und Fernsehwissenschaft) beim neu geschaffenen Netzwerk Mediatheken.
Dessen Gründung erfolgte auf Initiative der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv
(DRA). Die DRA wiederum besitzt das audiovisuelle Gedächtnis von DDR, BRD
und wiedervereinigtem Deutschland: eine Datenbank mit allem, was in der
DDR in Sachen TV und Radio produziert wurde, und vielem, was im Westen aufgenommen
wurde. Insgesamt umfasst die Datenbank momentan rund 475.000 Tonträger,
130.000 Produktionen, 1,5 Mio. Musikaufnahmen, 95.000 Wortaufnahmen, 90.000
Sendungen sowie 12.000 Audiofiles. Diese unschätzbaren Werte können über
das Netzwerk Mediatheken (zu ihm gehören 15 Archive, Bibliotheken und Museen)
von Wissenschaftler/innen genutzt werden. An der RUB steht dazu ein spezieller
Rechner am Institut für Film- und Fernsehwissenschaft zur Verfügung (Infos
unter -25070). ad |