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Wer in der G-Reihe studiert oder arbeitet, kann im Notfall doppeltes
Pech haben. Neben dem Notfall selbst (z. B. Verletzung) findet sie/er
auf die Schnelle niemanden, der professionell hilft. Zuständig für qualifizierte
Erste Hilfe, für Erstversorgung bei Unfällen und allen anderen medizinischen
Notfällen an der RUB sind die Betriebssanitäter/innen. 15 von ihnen gibt
es momentan - doch keinen einzigen in der G-Reihe.
Wenn dort etwas passiert, muss der Betriebssanitäter im NA alarmiert werden.
Logisch, dass es lange dauert, bis er kommt. Man sollte lieber nicht daran
denken, was ist, wenn zeitgleich in NA etwas passiert. Stattdessen sollte
man hoffen, dass sich im G-Bereich möglichst schnell möglichst viele Mitglieder
der RUB dazu entschließen, Betriebssanitäter/in zu werden. Das ist nämlich
eine rundum positive Sache und prinzipiell kann es jede/r werden, die/der
über eine normale Konstitution verfügt und bereit ist, etwas für sich
und andere zu tun. Dr. Dirk Hannemann (Betriebsarzt der RUB) bringt auf
den Punkt: "Man wird auf Kosten der Uni in die Lage
versetzt, neben seinen Kollegen auch seiner Familie und seinen Freunden
im Notfall sicher und gut helfen zu können. Es ist sicher eines
der schlimmsten Erlebnisse, hilflos vor dem verunglückten, eigenen Kind
und dem Partner zu stehen."
Die RUB stellt also zur Schulung frei und übernimmt die Kosten, man erhält
zudem kostenlose Impfungen und ärztliche Vorsorgeuntersuchungen. Die Ausbildung
zum Betriebssanitäter umfasst rund 100 Stunden innerhalb von zwei oder
drei Wochen; hinzu kommen externe und interne Schulungen und Übungen.
Anschließend erhalten die Betriebssanitäter von der RUB die Ausrüstung:
Notfalltaschen mit Verbandsmaterial, Blutdruckgeräten usw., Beatmungsbeutel,
Notschlüssel für Fahrstühle und Erste-Hilfe-Räume mit zusätzlicher Notfallausstattung
sowie in Zukunft auch Handys. Die zurzeit 15 ehrenamtlichen Betriebssanitäter/innen
sind für bestimmte Gebäude zuständig (siehe Kasten). Neben der qualifizierten
Ersten Hilfe obliegt ihnen auch die Alarmierung und Unterstützung der
Rettungsdienste sowie die Hilfe für chronisch Kranke. Chronisch Kranke
(z. B. Diabetiker) können "ihren" Betriebssanitäter prophylaktisch informieren,
damit dieser im Notfall schneller helfen kann; die Schweigepflicht ist
gewährleistet. ad
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Betriebssanitäter/innen gesucht
15 Betriebssanitäter/innen für 5.000 Beschäftigte und 35.000 Studierende
- das ist viel zu wenig. Deshalb sucht die RUB Menschen, die diese Funktion
übernehmen möchten. Die Uni stellt frei und übernimmt die Kosten. Man
kann zunächst auch klein anfangen und sich zur Ersthelferin/zum Ersthelfer
ausbilden lassen. Alles über die entsprechenden Kurse wissen folgende
Personen: Bernhard Sieder (-27070), Hans-Jürgen Müller (-27981) und Dr.
Dirk Hannemann (-24400).
Betriebssanitäter/innen auf einen Blick
Andreas Balke, MA 01/150, Tel. 26833, zuständig für M-Bereich
Heinz-Günter Deilmann, IBN 03/58, Tel. 27572, zuständig
für IBN
Sven Dieck, IBN 02/58, Tel. 27532, zuständig für IAN
Rainer Döring, NBCF 05/685, Tel. 25479, zuständig für NB,
NBCF, Isotopenlabor, Bot. Garten
Udo Föckler, IA 2/146, Tel. 25951, zuständig für IA
Gerd Gelfuhs, TZ 1/119, Tel. 23753, zuständig für TZ
Thomas Griese, NA 3/126, Tel. 24830, zuständig für NA und
die gesamte G-Reihe
Gerd Hagenkötter, IC 03/142, Tel. 22219, zuständig für IB
Dirk Hinnerkort, ICN 03/3153, Tel. 23946, zuständig für
IB
Uwe Kling, ICN 03/3153, Tel. 23946, zuständig für IC
Raimund Koj, IAN 02/30, Tel. 27430, zuständig für IAN
Friedel Müllers, IC 2/39, Tel. 23075, zuständig für IC
Detlef Nikodem, UV Poststelle, Tel. 22957, zuständig für
UV, UB, SH, MZ, Audimax
Achim Rogosch, ICN 03/3153, Tel. 23946, zuständig für ICN
Iris Scheele, NC 7/34, Tel. 24263, zuständig für NC, ND
Notfall - was tun!?
Leisten Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Erste Hilfe! Alarmieren Sie
umgehend die 24 Stunden lang besetze Leitwarte (-3333) und geben Sie an:
Was ist passiert? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Verletzungen/Symptome
liegen vor? Wo ist der Verletzte/Kranke? Warten Sie auf Rückfragen - legen
Sie nicht sofort auf! Bei einem Brand lösen Sie den Alarmmelder aus! Weitere
Infos gibt's auf den überall aushängenden Sicherheitsmerkblättern.
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