| Forschung in Bochum entdecken | |
| denk:2001 | |
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| Weder Kosten noch Mühen gescheut haben die Veranstalter/innen
der denk:2001. Mit erheblichem Aufwand stellen sie eine zweitägige Veranstaltung
rund um Forschung auf die Beine, die in der Hochschullandschaft des Ruhrgebiets
einzigartig ist. Eine halbe Mio. DM bieten die vier Bochumer Hochschulen
dafür auf. Alle Mitglieder der Hochschulen, Schüler/innen und Bürger/innen
der Region sind eingeladen, am 19. und 20. Mai in der Ruhrlandhalle Forschung
zu entdecken. Hier gibt es denk:anstöße für alle, die schon immer wissen wollten, was in den Hochschulen passiert. Dass Wissen "in" ist und die Menschen Spaß am Denken haben, zeigt der aktuelle TV-Quizboom. Auch Forschen macht Spaß. Unter dem Motto "denk:2001, forschung entdecken" präsentieren Bochums Hochschulen der Bevölkerung 68 aktuelle Beispiele. Die Wissenschaftler/innen plakatieren ihre Themen nicht trocken, sondern bereiten sie allgemein verständlich auf. Leitmotiv der Veranstaltung ist das menschliche Gehirn. Das Denken zieht für ein Wochenende in die Bochumer Ruhrlandhalle ein. Die Besucher/innen sind aufgefordert, das Gezeigte zu Ende zu denken. Das Spektrum an geistiger Nahrung ist weit gefächert: Projekte zum Anfassen und Miterleben aus Naturwissenschaften und angewandter Technik ebenso wie aus Architektur, Geschichte, Kunst, Sozialwesen und Religion. Eine besondere denk:leistung ist bei zwei Wettbewerben für Schüler/innen gefragt: Der Fachbereich Architektur der FH Bochum veranstaltet den Turmbauwettbewerb - wer kommt mit seinem Bauwerk am höchsten, wessen ist das stabilste? Gemessen wird die Belastbarkeit mit Schokoladentafeln. Ins Guinness Buch kamen die Gewinner des letzten Brückenbauwettbewerbs der RUB (Lehrstuhl für Statik und Dynamik, Bauingenieurwesen). Jetzt sollen sich Schüler/innen daran versuchen, eine Papierbrücke zu entwerfen, die auch hohen Belastungen in einer Prüfanlage standhält. Die Gewinner/innen der Wettbewerbe werden auf der denk:2001 prämiert. Stabil konstruieren müssen auch die Messebauer. Auf zwei Etagen erwarten die Wissenschaftler/innen ihre Besucher/innen in einer offenen Gerüststruktur. Sie löst die schuhkartonähnlichen Stände vergangener Forschungstage ab. Das inhaltliche Gerüst bilden sechs Themensäulen, auf die sich die 68 Forschungsprojekte verteilen: wie Wissenschaft und Forschung uns das Arbeitsleben erleichtern (Themensäule mensch:arbeit) und wie uns neue Erkenntnisse uns Methoden aus der Medizin zugute kommen (mensch:gesundheit); wie wir von technischen Innovationen profitieren (mensch:technik); wie wir Forschungsergebnisse nutzen können, um mobiler zu sein und einfacher zu kommunizieren (mensch:mobilität, mensch:kommunikation), und schließlich wie Forschung dazu beiträgt, dass wir uns in unserer Umwelt orientieren können (mensch:gesellschaft). Zahlreiche Projekte aus diesen Themenfeldern beschäftigen sich unmittelbar mit Bochum und dem Ruhrgebiet. Für die denk:2001 haben die vier Rektorate 500.000 DM bereitgestellt. Mit dem Konzept konnten die Veranstalter inzwischen die Volkswagen AG, die Sparkasse Bochum, die Gerüsttechnikfirma Rux und die Gelsenwasser AG sowie das Herz- und Diabeteszentrum NRW (Bad Oeynhausen) als Hauptsponsoren gewinnen - hinzu kommen zahlreiche kleinere Engagements von anderen Unternehmen. Den Treffpunkt Forschung aus dem Jahr 1999 übertrifft die denk:2001 damit in ihren Dimensionen bei weitem. jw |
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denk:2001 |
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| 02.05.2001 |