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Wer viel zu tun hat, hat wenig Zeit zum Essen. Das ist schlecht,
denn ohne Nahrung geht's nun mal nicht. Im TV sieht man es immer wieder:
Insbesondere in den Branchen IT, Werbung, Journalismus sowie jeglicher Form
von ungehemmter Forschung geht niemand essen. Allenfalls lässt man bringen
und stochert nebenbei im Salat oder presst sich Pizzastücke zwischen die
Zähne, während eigentlich die Konzentration dem Bildschirm gilt. Das ist
nicht gut, aber immerhin besser als gar nichts zu sich zu nehmen. Vor allem
spart man so Zeit. Viel Zeit. An der RUB sieht es nicht besser aus. Werbung
wird zwar nicht betrieben, der Rest jedoch schon, vor allem IT und Forschung.
Und Zeit zum Essen (z. B. in der Mensa) hat eigentlich niemand, der das,
was er tut, ernst nimmt. Jene essen nichts oder lassen sich bringen.
Leider gibt es keinen Bringdienst in der Nähe, so dass das Essen immer kalt
ist, wenn es endlich kommt. Was gut für den Salat ist, ist schlecht für
die Pizza, die beliebteste, da praktischste Nahrung für nebenbei. Heiße
Pizza braucht die Uni also, und heiß bleibt sie nur, wenn sie in der unmittelbaren
Umgebung produziert wird - bestenfalls direkt auf dem Campus. Und
genau das ist die Forderung: einen eigenen Pizzabäcker, der auf dem Campus
backt und ausschließlich die Mitglieder der RUB mit Pizza, Pasta und Insalata
beliefert. Durchsetzen lässt sich die Forderung wohl nur mittels
Volkes Stimme, und darum ruft die RUB ab dem 1. April 2001 zur Abstimmung
im WWW auf. Pizza oder nicht Pizza? lautet die Frage also, und befunden
wird darüber unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/www-pizza-abstimmung/.
Und eines ist klar: Findet sich eine Mehrheit für Pizza, dann wird auch
ganz schnell ein passender Bäcker gefunden - und bestellt wird natürlich
online. Mahlzeit! ad |