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Neu berufen
Seit November 2000 besetzt Prof. Rainer Grauer den Lehrstuhl für
Theoretische Physik (Fakultät für Physik und Astronomie). Seine Arbeitsschwerpunkte
sind: Intermittenzphänomene in turbulenten Plasmen; Singularitäten in
der Hydro- und Magnetohydrodynamik sowie in der Magnetischen Rekonnexion
in Fusion- und astrophysikalischen Plasmen; Entwicklung und Anwendung
block-strukturierter adaptiver Gitterverfeinerungsverfahren auf die o.
g. Probleme. Grauer, geboren 1957 in Hilden, studierte in Düsseldorf Physik,
wo er 1983 sein Diplom in Theoretischer Physik erwarb und 1988 promoviert
wurde. Danach arbeitete er am Observatorium von Nizza. 1989 erhielt Grauer
ein Postdoktoranden Stipendium der DFG und ging zurück an die Düsseldorfer
Uni. Im April 1992 wurde ihm der mit 88.500 DM dotierte Bennigsen-Förder-Preis
für Arbeiten zur Singularitätenentstehung in den dreidimensionalen Euler-Gleichungen
verliehen. Zwischen 1993 und 1997 arbeitete Rainer Grauer in Düsseldorf
für den Sonderforschungsbereich 191 (Physikalische Grundlagen der Niedertemperaturplasmen),
an dem auch die RUB beteiligt ist. 1994 habilitierte er sich für das Fach
Theoretische Physik und trat 1998 eine Stelle als Oberassistent am Institut
für Theoretische Physik in Düsseldorf an, wo er bis zu seinem Ruf an die
Ruhr-Uni blieb.
Ruf erhalten
Prof. Daniel Zimmer (Juristische Fakultät) hat einen Ruf an die
Uni Bonn erhalten.
Ruf angenommen
Prof. Alexander Altland (Fakultät für Physik & Astronomie) hat
den Ruf an die Uni Köln angenommen.
Ehre
Prof. Werner Brilon (Fakultät für Bauingenieurwesen) ist seit Jahresbeginn
Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesminister für Verkehr,
Bau- und Wohnungswesen.
Prof. Ilse Lenz (Fakultät für Sozialwissenschaft) erhielt im März
in Wien den Tamaki-Preis für den besten - in Deutsch verfassten - wissenschaftlichen
Aufsatz über das moderne Japan.
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