Grund zur Hoffnung
   
  Editorial
 
  Am 20. Februar hatte es - trotz vielen Lobes seitens des Expertenrates - noch wenig hoffnungsvoll für die RUB ausgesehen: Die Theologien standen auf der Kippe, die Lehrerbildung war eigentlich schon gefallen, ebenso kleine Fächer wie Skandinavistik und Publizistik oder die Lehrstühle/Arbeitsgruppen der Technischen Chemie. Seit dem 20. März sieht alles etwas besser aus. Vertreter/innen des NRW-Wissenschaftsministeriums (MSWF) diskutierten mit dem Rektorat der RUB über die Empfehlungen des Expertenrates. Das hohe Lob des Expertenrats für die exzellente Forschung der klassischen Unis (Bonn, Köln, Münster) hat das MSWF auf die RUB ausgedehnt, die mit elf SFB's und zwölf Graduiertenkollegs immerhin in NRW nach Aachen den zweiten Rang und bundesweit den siebten einnimmt. Zudem gab es konkrete Ergebnisse (siehe nebenstehenden Artikel); demnach wird die RUB unter besten Umständen zukünftig nur auf weniges verzichten müssen.
Gleichwohl ist noch eine große Portion Kreativität und enge Verzahnung von Nöten, damit die Substanz der RUB nicht nur erhalten, sondern ausgebaut werden kann. Vor allem darf der große Vorsprung der RUB beim Zukunftskonzept der konsekutiven Lehrerbildung nicht aufs Spiel gesetzt werden. Zudem sollten die Kooperationen mit der Uni Dortmund im Ingenieurbereich mutig vorangetrieben werden, um rasch gute Bedingungen für die Studierenden zu erarbeiten und weiter Boden gut zu machen gegenüber Aachen. Dass die Zusammenarbeit bereist angelaufen ist, gibt Anlass zur Hoffnung - ebenso wie übrigens der vehemente Einsatz von Rektorat, Senat und der betroffenen Fachbereiche für den Erhalt aller Fächer an der RUB. ad
   
   
   
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01.04.2001