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Jede Menge Phantasie und Bastelgeschick der Maschinenbaustudierenden
im Erstsemester war beim Bau der Transportmittel für die Eierfortbewegung
der besonderen Art gefragt. Mit eigenen Konstruktionen
sollten rohe Hühnereier die Treppenstufen zwischen UB und HZO hinunter befördert
werden, unbeschädigt unten ankommen und anschließend eine möglichst weite
Strecke zurücklegen. Fünf Vehikel eierten am 17. Januar um die
Wette: eine Blechdose, ein Autoreifen, ein Dreirad, ein Doppelrad mit Achse
und ein Go-Kart mit Pappreifen. Ausschließlich umweltverträgliche Antriebstechnik
war erlaubt, deshalb nutzten die Studierenden Wasserkraft und Wärme. Polsterungen
mit Watte oder Styropor fielen ebenfalls aus. Zum Starten durften das Gefährt
nicht von Hand angeschoben werden. Es blieb also nur die Mechanik mit eigenen
Rampen. Das Beförderungsmittel musste sich daraufhin eigenständig fortbewegen,
auch Kurskorrekturen durften nicht vorgenommen werden. Den 150 Zuschauer
wurde am bitterkalten Mittwochnachmittag ein faszinierender Wettbewerb geboten.
Nach drei Versuchen - und einigen zerbrochenen Eiern - stand der Gewinner
fest: Das "Team Detlef" überwand mit seinem Autoreifen
problemlos die Treppen und legte ganze 70 Meter zurück. Das Ei
war wohl behütet mit einem Gummiband auf Schaumstoff gebettet und überlebte
die Hüpftour unversehrt. Die schönste Konstruktion vom Team "Naj Racing",
das Go-Kart, wurde mit dem Originalitätspreis geehrt. Die Gewinner durften
sich über witzige Sachpreise freuen. Ulrike Trampisch |