| Wissenschaftliche Kontaktbörse | |
| Promotionskolleg Ost-West an der RUB | |
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| An der RUB entsteht zurzeit eine wissenschaftliche
Kontaktbörse zwischen Ost- und Westeuropa, die in ihrer Art ohne Vorbild
ist. Das Lotman-Institut für russische und sowjetische Kultur
(LIRSK) sowie das Institut für Deutschlandforschung (IDF) begründen mit
einer Förderung (ca. 1,4 Mio. DM) durch die Volkswagen Stiftung und den
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ein "Promotionskolleg Ost-West".
Es versteht sich als Ort der Begegnung, Kommunikation und Kooperation west-
und osteuropäischer Nachwuchswissenschaftler und will eine Vernetzung junger
Forscher auf unserem Kontinent erreichen - als Investition in die Zukunft,
denn es ermöglicht langfristig die Entwicklung einer Vielzahl von Forschungs-
und Kooperationsinitiativen von Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlern.
Ein entsprechender Online-Auftritt des Projekts ist in Vorbereitung. Das Promotionskolleg verfolgt drei zentrale Zielsetzungen: Es soll die fachliche und methodische Kompetenz fördern, es soll Weiterqualifizierung im Sinne von Mobilität und Europafähigkeit leisten und es will Dialog stiftend wirken, indem es sowohl die Verständigung über wissenschaftliche Fragen befördert als auch zur Überwindung ideologischer und mentaler Vorbehalte beiträgt. Ihre Arbeitsverfahren, Thesen und Ergebnisse stellen die Kollegiaten im internationalen Kreis der anderen Teilnehmer und der Hochschullehrer aus Bochum, Deutschland und Europa zur Diskussion. Die Arbeit wird alternierend im Plenum und in Kleingruppen - mit den Diskussionssprachen Deutsch, Englisch, Russisch und Französisch - stattfinden. Fachseminare sollen zudem Einblick geben in die Strukturen der deutschen Wissenschaftslandschaft mit ihren Fördereinrichtungen und Forschungszentren. Zunächst sind zwei Ausbildungsgänge vorgesehen, die jeweils auf zwei Jahre angelegt sind und zu denen im ersten Turnus (2001-2003) bis zu 30 Promovenden und im zweiten (2003-2005) sogar bis zu 50 eingeladen werden. Als "geistige Schnittstelle" dient jeweils ein Rahmenthema; für den ersten Turnus lautet es "Kultur - (Staats-)Macht - Gesellschaft. Prägende Konstellationen und Interaktionen im 19. und 20. Jahrhundert". Die Teilnehmer kommen innerhalb des Ausbildungsgangs zu drei gemeinsamen, je vierwöchigen Aufenthalten an der RUB zusammen. Einen weiteren Studienaufenthalt in Bochum (maximal vier Wochen) können sie individuell festlegen. Die Förderung des Kollegs umfasst die Aufenthaltskosten (insgesamt DM 5.000 pro Person und Turnus) sowie die jeweiligen Fahrtkosten. Dazu kommt ein einmaliges Büchergeld. jw |
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| 01.02.2001 |