| Viele Aufgaben warten | |
| Prof. Wagner neuer Prorektor für Forschung | |
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| Mit großer Mehrheit (17:2:2 Stimmen) wählte der Senat der
RUB am 16. November Prof. Dr.-Ing. Gerhard Wagner (Maschinenelemente und
Fördertechnik, Fakultät für Maschinenbau) zum neuen Prorektor für Forschung
und wissenschaftlichen Nachwuchs. Wagner, ein Ingenieurwissenschaftler mit
zehnjähriger Praxiserfahrung, schließt damit die Lücke im Rektorat nach
dem Rücktritt von Prof. Hans-Joachim Trampisch im Oktober. Wagner sieht zahlreichen Aufgaben entgegen. Das Urteil des Expertenrats im Rahmen des Qualitätspakts wird auch die Forschung an der RUB betreffen. Eventuell, so Wagner, müsse man sehen, ob und wo sich Kooperationen mit anderen Hochschulen finden lassen. Der neue Prorektor wird die Anschubfinanzierung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Angriff nehmen und will sich dabei für die Frauenförderung einsetzen. Zudem wird im Zuge der Reform des Dienstrechts in NRW der Status des wissenschaftlichen Mittelbaus verändert, wenn es Juniorprofessor/innen geben wird. Gerhard Wagner, am 31. Oktober 1946 in Bamberg geboren, ist verheiratet und hat einen Sohn. Nach dem Abitur 1966 in Nürnberg studierte er (1968-1973) Maschinenbau an der TH Darmstadt, wo er bis 1979 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fördertechnik und Lasthebemaschinen war und 1980 promoviert wurde. In den nächsten zehn Jahren hatte Wagner verschiedene leitende Positionen in der Industrie inne, bis er 1989 dem Ruf an die RUB folgte. Hier wurde er umgehend (1989-1993) Mitglied des Konvents. Seit 1990 vertritt er seine Fakultät im bundesweiten Fakultätentag Maschinenbau, war zudem ihr Dekan (1993-1995) sowie ihr Prodekan (1995-1997). Seit Oktober 1999 ist Wagner Geschäftsführender Direktor des Instituts für Konstruktionstechnik und seit Beginn diesen Jahres Mitglied in der Universitätskommission für Lehre sowie seit Oktober Geschäftsführender Direktor des Weiterbildungszentrums der RUB (WBZ). jw |
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| 01.12.2000 |