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Viel wird zurzeit gesagt und geschrieben über den bevorstehenden
Generationenwechsel bei den deutschen Professoren. An der RUB nimmt er demnächst
sehr konkrete Züge an, wie eine aktuelle Aufstellung des Dezernats 1 (Angelegenheiten
der Selbstverwaltung, Hochschulstruktur und -planung) zeigt. Nach ihrem
Alter erfasst sind dort alle 332 Profs (C3 und C4) der RUB. Demnach ist
beinahe jeder Vierte (absolut: 81) 61 Jahre oder älter. Sie alle werden
die Uni innerhalb der kommenden drei, vier Jahre verlassen, und ihre Lehrstühle
müssen neu besetzt werden. Dadurch kommen eine Menge Arbeit und Kosten auf
die RUB zu. Und ein Ende der Wechselei ist noch nicht abzusehen, denn weitere
82 RUB-Professoren sind zwischen 56 und 60 Jahre alt. Somit ist beinahe
jeder zweite Prof an der Ruhr-Uni zwischen 56 und 65 Jahre alt. Einerseits
stellt das ein riesiges Reservoir an Erfahrung dar, andererseits tut das
nun anstehende sukzessive Auffrischen mit neuen Profs (zum Teil auch Juniorprofessoren)
der Uni gewiss gut - vor allem wenn man bedenkt, dass
es momentan an der RUB wesentlich mehr Profs im Alter von exakt 62 Jahren
(32) gibt als solche, die 40 und jünger sind (23). ad |