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  Diplom- und andere Abschlussarbeiten sind eine prima Visitenkarte bei der Bewerbung. Sie zeigen, worin sich ein/e Absolvent/in am Besten auskennt. Entscheidend ist allerdings, diese Visitenkarte auch unters Volk zu bringen. Das hat sich die Agentur "diplom.de" zur Aufgabe gemacht. Sie präsentiert Abschlussarbeiten per Katalog, im Internet und direkt an Unternehmen. Der Service ist kostenlos und verfolgt zwei Ziele: Als Bewerber/in zeigt man bestimmten Unternehmen ganz klar, was man/frau kann und als Autor/in verkauft man/frau möglicherweise ein paar Exemplare seiner Arbeit. Sollte es zu Letzterem kommen, teilen sich Autor/in und Agentur das Honorar. Zurzeit bietet "diplom.de" etwa 3.000 Arbeiten an, wer dazu stoßen mag, sollte http://www.diplom.de anklicken. Da wir uns angewöhnen wollen, nicht ständig vorauszusetzen, dass alle Welt im Netz ist / sein möchte, hier auch noch eine Telefonnummer: (040) 65599211.
Die Feministische Winteruni (fwu) der AG Feministische Theorie und Praxis (Rubens 56) tagt vom 4.-8.12. Aktuelle Inhalte u.a.: Frauen in rechtsextremen Organisationen (Gudrun Hentges). Auch Männer kommen nicht zu kurz: Torsten Wöllmann denkt nach über boys will be boys (kritische Männerforschung), Simon Möller über sexual correctness in Bezug auf Antifeminismus. Ort und Zeit: http://134.147.243.105/fwu/haupt.html
"Gesundheit und Krankheit von Frauen - Normierungen und Perspektiven" ist Thema des 3. Interdisziplinären Frauenforschungstages am 5.12., 10 h, Senatssitzungssaal UV 3/310. Aufgepasst: Gesundheitstag und fwu kommen sich an diesem Tag nicht ins Gehege!
Über Frauen pur - Campus- sowie Bochum weit - informiert das Frauenvorlesungsverzeichnis vom WS, erhältlich Forum Nordost, Raum 012.
Schon so manches Stipendium ist gestorben, bevor es überhaupt zu einer Bewerbung kam: Im Infodschungel der Fördergelder haben sich bereits viele verirrt, denn die Suche nach Stipendien war bisher kompliziert und aufwendig. Mit der neuen Seite http://www.freefund.com soll sich dies ändern. Nun können Studierende systematisch und kostenlos nach Stipendien und Fördermitteln suchen, die individuell auf sie zugeschnitten sind. Nach dem erfolgreichen Start in Schweden, Großbritannien und Frankreich ging freefund.com im Oktober nun auch in Deutschland online. Die Idee hinter freefund.com ist ebenso simpel wie wirksam: Europaweit steht jährlich ein Budget von über 50 Milliarden(!) Mark an Stipendiengeldern zur Verfügung. Bisher gab es jedoch keine Instanz, die den Studierenden einen Überblick bieten konnte. Dadurch gestaltete sich die Suche nach dem passenden Stipendium zeitraubend und kompliziert. Mit freefund.com soll dies nun anders werden. Erstmals existiert eine Datenbank, in der Infos zu Stipendien und Fördergelder samt Bewerbungsmodalitäten und Kontaktadressen zentral gesammelt sind und die mit Hilfe einer Suchmaschine recherchiert werden können. Derzeit sind bereits 1.000 Organisationen registriert, die über 3.000 Stipendien allein für Deutschland ausschütten. Um den Service von freefund zu nutzen, können sich Studierende kostenlos als Mitglied registrieren lassen. Mitglieder können durch die Eingabe ihrer persönlichen Daten, Vorstellungen und Wünsche in eine Suchmaske nach passenden Stipendien suchen. Auf diese Weise erhalten sie nur maßgeschneiderte Angebote, auf die sich eine Bewerbung lohnt. Die Vielfalt der Angebote in der Datenbank bietet allen eine Chance auf finanzielle Förderung.
Ende Oktober übergab das AkaFö im Servicezentrum für behinderte Studierende eine Rollstuhlspende an Mitglieder des Vereins Türkischer Akademiker zu Bochum (TABO e.V.). Die Rollstühle, die an den Vorsitzenden des Vereins, Prof. Onur Güntürkün, ausgehändigt wurden, stammen aus einer Sammelaktion des Servicezentrums. Immer wieder werden hier gebrauchte Rollstühle abgegeben, die dann restauriert und an Bedürftige weitergeleitet werden. In diesem Fall sind die vorgesehenen Nutznießer Opfer des großen Erbebens in der Türkei, aber auch Sport treibende Behinderte in der Türkei. So befinden sich neben einem Elektrorollstuhl auch spezielle Sportstühle unter den gesammelten Fortbewegungshilfen. Besonders die für Rollstuhlbasketball oder ähnliche Sportarten ausgelegten Stühle sind dort nahezu unerschwinglich. Dank geht von Seiten des AkaFö vor allem an die Firma Schmicking aus Holzwickede, die bei der Restaurierung der gebrauchten Rollstühle die maßgebliche Arbeit geleistet hat, von neuen Reifen bis hin zu neuen Kugellagern. Zivildienstleistende und Mitarbeiter des Servicezentrums besorgten dann die Feinarbeit: Reinigung, Ölen, Funktionstests.
364 Mitarbeiter, Studierende und Dozenten des Seminars für Klassische Philologie der RUB haben per Unterschrift ihren Protest gegen die jüngsten Anschläge auf jüdische Einrichtungen und Gedenkstätten, sowie alle Formen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und eines gewaltbereiten Extremismus zum Ausdruck gebracht. Die Unterschriftenaktion fand vom 23. bis zum 31. Oktober statt. In allen Seminaren, Übungen und Vorlesungen für Griechisch und Latein, Byzantinistik und Neogräzistik sowie in den Sprachkursen kursierten die Listen. Die Organisatoren begrenzten die Aktion bewusst auf den kleinen Kreis des Instituts. Hier, wo nur ca. 450 Studierende eingeschrieben sind, beweist die Anzahl der Unterzeichner einen enorm hohen Grad der Zustimmung. Die Unterschriften sollen ein Signal der Solidarisierung sein mit den Betroffenen, die als Mitbürger(innen) oder Gäste in Deutschland leben. ad/AkaFö/tas
   
   
   
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01.12.2000