| Freud bekommt Besuch | |
| MZ-Studiobühne | |
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"Es ist das Tier in mir, das glauben will, nicht der Verstand; es ist
der Leib, der aus Angst das Bettzeug nass schwitzt, es ist der Wunsch
des gehetzten Wildes, das nach einem Ausweg sucht ... Gott ist ein Schrei,
eine Revolte des Gerippes", erwidert verzweifelt Sigmund Freud einem mysteriösen
Unbekannten, der ihm in einer schicksalhaften Nacht des Jahres 1938 einen
unerwarteten Besuch abstattet. In einer Nacht, in der das Naziregime den
Druck auf den weltweit anerkannten jüdischen Arzt und Wissenschaftler
verschärft, ihn drangsaliert, seine Tochter Anna verhaftet und droht,
sie zu foltern und für immer verschwinden zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt
erscheint der rätselhafte Besucher, der es versteht, auf geschickte und
wundersame Weise den Eindruck zu erwecken, er wäre Gott. Er verwickelt
Freud in einen mit überraschenden Wendungen gespickten Glaubensstreit,
an dessen Ende Freud nichts mehr so erscheint wie es einmal war ... "Der Besucher", Koproduktion der MZ-Studiobühne und der Studiobühne Essen; Premiere: 12.11.; weitere Vorstellungen: 13. + 14.11., je 20 h im MZ. |
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| 02.11.2000 |