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Amerikaner im wilden Saurierpark von Münchehagen (bei Hannover):
Back to the roots führte Prof. Jörg Mutterlose (Institut für Geologie, Mineralogie
und Geophysik) vier amerikanische Doktorand/innen und Diplomanden von der
University of Nebraska nebst deren Betreuung, den Professor/innen Dr. Marianne
Holmes (Geologie) und Dr. David Watson (Paläontologie). Die einwöchige Exkursion
der AG Paläontologie fand Ende September im Rahmen des DAAD-Projektes "Projektbezogener
Personenaustausch mit der USA" statt. Unterwegs bei einigen Picknicks im
Grünen im Anschluss an den Burgen- und Schlösserbesuch im Münsterland wurden
die guten Kontakte - die seit dem über einjährigen Amerikaaufenthalt von
Mutterlose bestehen - mit den Kolleg/innen aus dem Mittleren Westen hinsichtlich
zukünftiger Besuche und gemeinsamer Forschungsvorhaben gepflegt. Über den
großen Teich hinweg eint die Forscher/innen die Vorliebe für fossile Mikroorganismen,
den Coccolithen, die ein Bestandteil des marinen pflanzlichen Planktons
sind. Als Sauerstofflieferant und CO-2 Senke haben die Coccolithen eine
wichtige Aufgabe in der Nahrungspyramide der Meere, weil sie für deren Stoffkreisläufe
verantwortlich sind. Zurückverfolgen lassen sich solche Mikroorganismen
in 200 Mio. Jahre alten Fossilien. Von diesen aus mit Blick auf die Zukunft
ist mittlerweile schon eine RUB-Studentin gen Westen zur University of Nebraska
aufgebrochen. Im kommenden Jahr werden die amerikanischen Gäste eine ähnliche
Studienfahrt organisieren. Ihre einhellige Meinung zum Deutschlandaufenthalt:
"Piece of cake" - echt gut gelaufen. Welchen Anteil die RUB daran hat, blieb
allerdings offen, denn die Bochumer Uni bekam der weit gereiste DAAD-Austausch
nicht zu Gesicht. tas |