Globalisierung und Staatsfeminismus
   
  Jahoda: Zwei neue Wissenschaftlerinnen
 
 

Im Wintersemester ist die Marie-Jahoda-Gastprofessur gleich zweimal besetzt: Mit Prof. Dr. Heidi Gottfried von der Wayne State University in Detroit / Michigan (USA) und Prof. Dr. Alison Woodward vom Vesalius College der Vrije Universiteit Brussel (Belgien) konnte die seit 1994 bestehende Internationale Gastprofessur für Frauenforschung zwei neue Soziologinnen gewinnen. Gemeinsam werden sie im Januar einen Workshop bestreiten. Die Gastprofessorinnen werden auf Nachfrage auch außerhalb der Uni Vorträge halten und erwarten rege Anfragen.
Heidi Gottfried setzt die arbeitswissenschaftlichen Diskussionen ihrer Vorgängerin fort. Dabei sind ihre Forschungsschwerpunkte u.a. neue Arbeitsformen, Globalisierung sowie Arbeitsmarkt und Geschlecht. Zwischen Oktober und Januar wird sie jeden Mittwoch ein Seminar zu "Globalization, Gender and Work" durchführen (10-12 Uhr).
Alison Woodward löst sie im Januar (bis April) ab. Schwerpunkte setzt sie auf u.a. vergleichende Politikwissenschaft, öffentliche Verwaltung, Organisation und Politik. Woodward arbeitet international vergleichend und untersucht verschiedene nationale frauenpolitische Strategien in einem komplexen Modell. Sie hat sich kritisch mit den Begriffen "femocrats" und "Staatsfeminismus" auseinander gesetzt. tas

Infos: Dr. Paula-Irene Villa, GC 04/501, Tel.: 0234-32 22986, E-Mail: Paula.Villa@ruhr-uni-bochum.de

   
   
   
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01.10.2000