Förderverein gegründet
   
  Chinesischer Garten
 
  Um den Chinesischen Garten der RUB steht es bekanntlich schlecht: Seit Monaten ist er geschlossen, weil ihm die europäische Witterung zu sehr zugesetzt hat. Bevor der nächste Winter weiteren Schaden anrichten kann, soll nun Abhilfe geschaffen werden. Mit der Gründung des Fördervereins "Der chinesische Garten" (Vorsitz: Prof. Elmar Weiler, Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie) haben Liebhaber des Gartens die Sache in die Hand genommen: Sie wollen die notwendigen Gelder für die Sanierung auftreiben und sich um die Bautechnik kümmern. Für Ende Mai haben sie den Architekten des Gartens, Prof. Zhang, nach Bochum eingeladen.
Woran der Garten krankt, ist eindeutig: Seine Ziegel können extrem viel Wasser aufnehmen und geben es auch sowohl nach oben als auch nach unten wieder ab. Nach unten austretendes Wasser löst den Mörtel, der aus Lehm und Zement besteht und zerstört so das Bauwerk. Offensichtlich hat man beim Bau des Gartens einen Arbeitsschritt vergessen: Wären die Ziegel mit einer wasserundurchlässigen Substanz getränkt worden, gäbe es damit kein Problem. Ein weiterer Schaden entsteht durch den Schwammbefall der Holzteile, der sogar als Sondermüll entsorgt werden muss.
Der Garten ist jedoch zu retten: Die Sanierungspläne sehen vor, zunächst das Dach von oben abzunehmen, dann den Mörtel zu erneuern und durch eine Zwischenkonstruktion, die möglicherweise eine wasserdichte Sperrschicht enthalten soll, für eine bessere Belüftung zu sorgen.
Der Verein soll dabei vor allem für die nötigen Gelder sorgen. Bei der ersten Sitzung ging es zunächst um Grundsätzliches: Nachdem die Satzung unterschrieben war, wählten die Mitglieder den Vorstand. In Zukunft wird sich der Verein bemühen, neue Mitglieder zu werben. md
   
   
   
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01.05.2000