Neue Prorektoren
   
  Verjüngtes Team
 
  Der Konvent der RUB hat am 12. Januar auf Vorschlag von Senat und Rektor turnusmäßig neue Prorektoren gewählt: Das Amt des Prorektors für Struktur, Planung und Finanzen übernimmt Prof. Volker Nienhaus. Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform wird Prof. Roland Fischer. Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs bleibt Prof. Hans-Joachim Trampisch. Die zweijährige Amtszeit der Neuen beginnt am 11. Februar. Komplettiert wird das Rektorat durch Rektor Prof. Dietmar Petzina und Kanzler Gerhard Möller.
 

Die Nachfolge von Prof. Ulrich Kunze (er schied aus persönlichen Gründen aus) als Prorektor für Struktur, Planung und Finanzen übernimmt mit Volker Nienhaus ein echtes "Eigengewächs". Geboren 1951 in Essen, studierte er von 1970-74 Wirtschaftswissenschaft an der RUB. 1979 wurde er promoviert, 1985 habilitierte er sich. 1990 übernahm er den Lehrstuhl für Wirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik. Zugleich wurde er Mitglied des Direktoriums des Instituts für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik der RUB, dessen Geschäftsführender Direktor er 1993-95 war. Nienhaus kann auf eine reiche Erfahrung in der akademischen Selbstverwaltung zurückblicken: Er war u.a. Mitglied im Senat und 1997-99 Dekan. Nienhaus ist zudem stellvertretender Vorsitzender der Akademie der RUB, Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Orientstiftung und des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Der Biometriker Hans-Joachim Trampisch ist seit zwei Jahren Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Trampisch, 1948 in Gießen geboren, studierte 1968-73 in seiner Heimatstadt Mathematik und Physik. Promoviert wurde er 1978 an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Uni Gießen. Anschließend wechselte er ans Institut für Medizinische Statistik der Uni Düsseldorf, wo er sich 1982 für das Fach Medizinische Statistik habilitierte. Seit 1988 ist Trampisch Leiter der Abteilung Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der RUB. Er ist in zahlreichen Gremien in- und außerhalb der RUB tätig, gehört dem Direktorium des Rechenzentrums und dem des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der RUB an und ist in mehreren Kommissionen zur Bewertung von Arzneien tätig.

Nachfolger von Prof. Harro Müller-Michaels (er schied altersbedingt aus) im Amt des Prorektors für Lehre, Studium und Studienreform ist der Chemiker Roland A. Fischer, mit 38 Jahren der Jüngste im neuen Rektorat. Der gebürtige Rosenheimer studierte 1986-89 Chemie an der TU München. 1989 wurde er promoviert, 1994 habilitierte er sich 1994 als Stipendiat der DFG. 1996 folgte er einen Ruf der Uni Heidelberg auf eine Professur für Anorganische Chemie, 1997 übernahm er an der RUB den Lehrstuhl für Anorganische Chemie. Fischer ist mehrfach hoch geehrt worden. Er war u.a. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Alexander von Humboldt-Stiftung sowie des Fonds der Chemischen Industrie. 1993 erhielt er den Heinz-Meier-Leibnitz-Preis des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft, 1996 den Alfried-Krupp Förderpreis für junge Hochschullehrer. jk

   
   
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01.02.2000