| Leserbriefe | |
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| In RUBENS 48 schlägt Rektor Petzina vor, an der RUB einen Career Service einzurichten. Im Prinzip bedeutet das nichts anderes, als die Vetternwirtschaft der Burschenschaften auf die gesamte Universität auszudehnen. Die Professoren sollen lieber eine vernünftige Lehre machen, dann müssen sie auch keinen unfähigen Absolventen Arbeitsplätze zuschustern! Im Übrigen ist die Arbeitslosigkeit unter Akademikern schon jetzt deutlich geringer als die bei Nichtakademikern. Diese Ungleichheit würde sich durch einen Career Service der Hochschulen noch verstärken. Olaf Hedtkamp | |
| "Unibücherei" - wirklich ein Kapitel für sich? (RUBENS
49) Verstehst Du etwas von der Sache, so erkläre es Deinem Nächsten, wenn
nicht, so halt Deinen Mund. (Jesus Sirach 5,14) Natürlich ist es zu begrüßen, dass RUBENS auch Raum für subjektive und streitbare Beiträge von Studierenden bietet. Gewisse Mindestanforderungen hinsichtlich des inhaltlichen und stilistischen Niveaus sollten dabei aber gestellt werden. Der Artikel "Unibücherei - ein Kapitel für sich" zeichnet ein völlig schiefes Bild und wimmelt nur so von terminologischen Fehlern. Es ist bedauerlich, dass Frau Streitbürger nicht gemerkt hat, dass sie weder auf Kommissar Zufall noch auf die mehr oder weniger richtigen Informationen von Kommilitonen angewiesen ist. Dabei ist doch alles ganz einfach. Anstatt die "Bank in der Ecke" anzusteuern und "das Geschehen aus sicherer Entfernung" zu beobachten, hätte sie nur zur Auskunft/Information der UB gehen müssen, um zu erfahren, dass ihr eine ganze Palette von Informationsmöglichkeiten zum Thema Literaturversorgung zur Verfügung steht: Zu Beginn eines jeden Semesters bietet die UB speziell für Studienanfänger Einführungen in die Benutzung der Hochschulbibliothek an. Die Termine werden rechtzeitig vor Semesterbeginn durch Aushänge und auf der Website der UB bekannt gegeben. Die Website informiert umfassend über die Dienstleistungen der UB. Sie enthält außerdem eine vollständige Übersicht aller dezentralen Bibliotheken der RUB (nebst Links zu deren Websites) sowie Orientierungshilfen für die Recherche im Internet. An der Auskunft/Information der UB liegen 11 ausführliche Informationsblätter zu verschiedenen Themen aus (z.B. Übersicht über Schulungsangebote, Benutzung des Kataloges, Öffnungszeiten), die man kostenlos mitnehmen kann. Die UB bietet regelmäßig Schulungen zu den Themen Bedienung des Online-Benutzerarbeitsplatzes (wöchentlich), Bibliotheken im Internet (wöchentlich), Dokumentlieferdienste (zweimal monatlich) und Suchmaschinen (einmal monatlich) an. Last but not least: Bei allen Problemen empfiehlt es sich, gleich die Experten, d.h. die Mitarbeiter der Auskunft/Information zu fragen. Wir stehen Montag bis Freitag von 8.15 h bis 18 h (Mittwoch ab 9 h Rede und Antwort. Die mit der Literaturversorgung an den Hochschulen betrauten Einrichtungen sind keine "Büchereien", sondern Bibliotheken, d.h. Institutionen, die systematisch wissenschaftliche Informationen sammeln und dauerhaft bereitstellen. Die zentrale UB und die mehr als 50 dezentralen Fachbibliotheken bilden gemeinsam die Hochschulbibliothek der RUB. Die Bestände der zentralen UB sind überwiegend ausleihbar und in Selbstbedienung zugänglich. Die Fachbibliotheken sind "Präsenzbibliotheken", d.h. die Bestände sind normalerweise nur im jeweiligen Lesesaal benutzbar. Einige der Fachbibliotheken sind in Ausnahmefällen zu einer Kurzausleihe bereit. Die Maßnahmen zur Verhinderung von Diebstählen (Taschen und Überbekleidung müssen draußen bleiben) beruhen nicht auf übertriebenen Befürchtungen, sondern auf schlechten Erfahrungen. Was man mit der Chipkarte alles anstellen kann, erfährt man bei der Immatrikulation. Jeder Studierende erhält entsprechendes Informationsmaterial ausgehändigt. An besonderen Selbstbedienungsterminals (so genannten UFOs), die im Foyer des Unisekretariates und in der UB auf Ebene 0 aufgestellt sind, kann man sich mit Hilfe der Chipkarte z.B. zurückmelden oder seine Adresse ändern. Die Chipkarte ist Studierendenausweis und damit gleichzeitig Benutzerausweis für die UB. In den von Frau Streitbürger als "Plastikkabinen" bezeichneten Kabinen 2 und 5 im Foyer der UB stehen Bibliotheksterminals, an denen man mit jeder Art von Studierendenausweis (auch einem Ausweis alten Typs, d.h. ohne Chip) Einblick in das persönliche Benutzerkonto nehmen und auf zahlreiche weitere Komponenten des Selbstbedienungs-Benutzerarbeitsplatzes der UB zugreifen kann. Martina Stiemert, Universitätsbibliothek |
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| 01.02.2000 |