Personalia
   
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Prof. Dr. Agnieszka Bron hat im Frühjahr 1999 den Lehrstuhl für Erwachsenenbildung am Institut für Pädagogik übernommen. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Erwachsenenbildung in der europäischen Dimension. Bron (Jahrgang 1949) wurde 1979 in Warschau promoviert. Später lehrte und forschte sie an den Unis Warschau, Linköping, Jonköping, Uppsala und Stockholm. 1991 habilitierte sie sich in Uppsala. Seit 1972 war sie immer wieder an Studien über Erwachsenenbildung - in Polen, Dänemark, Schweden, USA, Jugoslawien und Deutschland - beteiligt. Prof. Brons aktuelles Projekt gilt dem Zugang Erwachsener zu Universitäten, sie forscht dazu in verschiedenen europäischen Ländern. Bron ist Mitglied der ESREA (European Society for Research on the Education of Adults). Sie war Gastprofessorin in Kanada, den Niederlanden, Warschau, und Warwick sowie zuletzt Pädagogikprofessorin in Stockholm.

Dr. Luc Claeys hat am 1. Juli 1999 die Leitung der Abteilung für Gefäßchirurgie an der Chirurgischen Universitätsklinik am Herner Marienhospital übernommen. Der 1959 in Gent geborene Claeys wurde 1985 an der Medizinischen Fakultät Gent promoviert und setzte seine Ausbildung in Belgien und Köln fort. 1993 erhielt er die Approbation für Chirurgie und 1996 die Approbation für die Spezialisierung auf Gefäßchirurgie, sowohl in Deutschland als auch 1997 in Österreich. Weitere Stationen seiner Laufbahn sind Oberarztpositionen in Köln und Wien. Bevor er an die Uniklinik der RUB berufen wurde, war er an der Uniklinik für Herz- und Thoraxchirurgie in Halle tätig. Dr. Claeys ist Mitglied in diversen gefäßchirurgischen Gesellschaften.

Seit dem Wintersemester 1999/2000 besetzt Prof. Dr. Manfred Schneider den Lehrstuhl für Neugermanistik, Ästhetik und Medien (Fakultät für Philologie). Schneider (Jahrgang 1944) studierte von 1963 bis 71 in Freiburg Germanistik, Romanistik und Philosophie. Nach seiner Promotion (1971) arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an seiner Heimatuni, an der er nach seiner Habilitation (1979) zwei weitere Jahre blieb, bis er 1981 Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft in Essen wurde. Dort war er beteiligt an der Einrichtung des Zusatzstudiengangs "Literaturvermittlung und Medienpraxis" für Postgraduierte. Zwischen 1992 und 94 war er in Essen Dekan der Philologischen Fakultät. 1994 ging er als Gastprofessor nach Paris. Sein Hauptinteresse gilt der literaturwissenschaftlichen Diskursanalyse, der Literatur- und Rechtsgeschichte, der Kulturwissenschaft und der Medientheorie. Schneider hat zahlreiche Zeitschriftenbeiträge und Radioessays verfasst und betätigt sich als Literaturkritiker.

   
   
   
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03.01.2000