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Herr Zamani, wie führt man einen erfolgreichen
Wahlkampf trotz Operation und vom Krankenhaus aus?
Meine Wahl drückt das starke Vertrauen meiner Wähler/innen aus. Wir führten
einen Wahlkampf mit geringsten Mitteln, ohne Plakate, ohne Geld, am Ende
sogar ohne mich. Ich möchte mich für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken.
Wie werden Sie die Interessen der RUB-Studierenden
und Arbeiter/innen vertreten?
In Mensa und Cafeten arbeiten viele ausländische Arbeitskräfte. Deren
aufenthalts-, arbeits- und sozialrechtliche Schwierigkeiten ähneln oft
denen der ausländischen Studierenden, für die die gleichen Behörden zuständig
sind. Im Namen des Beirats kann ich mit dem Ausländer-, Arbeits- oder
Sozialamt zusammen arbeiten und wir gemeinsam Lösungen entwickeln.
Was ist das Ziel Ihrer Arbeit?
Ich setze
mich für alle Migrant/innen gleich ein. Angesichts dessen, dass ich das
einzige Beiratsmitglied, das nicht aus der Türkei stammt, ist mein Anliegen
international. Ich verstehe mich als Interessensvertreter aller anderen
Ausländer in Bochum. Es leben in dieser Stadt immerhin 150 Nationen. Deren
Anliegen öffentlich zu machen ist mir sehr wichtig, ebenso die des Ausländerbeirats.
Schließlich soll sich in der Zukunft die Wahlbeteiligung verbessern, das
Gremium internationaler und vielfältiger werden.
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