| Querdenker gesucht | |
| Infonachmittag für Magister | |
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| Ein Mobiltelefon ist ein Mobiltelefon ist ein Mobiltelefon
... ist halt ein Telefon, das man überall benutzen kann, um es arg kurz
zu benennen. Hinter dem Telefon stecken kluge Köpfe, Techniker, Ingenieure
und vielleicht noch Naturwissenschaftler. Um das Mobiltelefon zu vermarkten
und die Firma, die es herstellt, zu verwalten, braucht es Kaufleute, Juristen
und Werber. Das war's eigentlich, der reibungslose Ablauf ist gesichert:
herstellen, verkaufen, Geld zählen - der normale Wirtschaftskreislauf. Jahre oder gar Jahrzehnte lang mögen viele Firmen ausschließlich auf dieser Einbahnstraße gefahren sein, zuletzt jedoch war ein anderer Trend zu beobachten: Unternehmen entdeckten - um im Bild zu bleiben - auch andere Straßen - und dort standen eben nicht nur die Spezialisten aus Technik und Wirtschaft am Straßenrand, sondern auch die Leute mit den "soft skills", die Geistes- und Sozialwissenschaftler. Sie wissen vielleicht nicht (immer), wie ein Mobiltelefon funktioniert und (noch) nicht, auf welcher Bilanzseite die Erlöse aus seinem Verkauf auftauchen. Aber sie wissen möglicherweise, wie man die Mitarbeiter/innen des herstellenden Unternehmens am besten motivieren kann, ohne von oben nach unten zu befehlen. Sie wissen vielleicht, dass Mobiltelefon eben nicht gleich Mobiltelefon ist, dass mehr in ihm stecken kann als der Umstand, dass man es überall benutzen kann - um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Deutschlands Unternehmen suchen also auch Geistes- und Sozialwissenschaftler. Nur: Wissen das auch alle Geistes- und Sozialwissenschaftler? Die RUB hält sich nicht lange mit dieser Frage auf, sondern bringt ganz einfach Unternehmen und einschlägige Studierende zusammen. Den passenden "Infonachmittag für Magister" organisierten gemeinsam Kobra (Koordinierungs- und Beratungsstelle für den Berufseinstieg der RUB), das Hochschulteam des Arbeitsamtes Bochum, das Magisterreformmodell der RUB sowie Englisches Seminar, Romanisches Seminar und Germanistisches Institut. Etwa 10 bis 15 ausgewählte Unternehmen und Institutionen (u.a. Auswärtiges Amt, Nokia, Mannesmann Acor, Event Agentur Vok Dams, Staufenbiel Institut, Institut Jugend in Arbeit und Spinnrad) präsentieren sich am 19. November (Freitag) zwischen 13 und 17 Uhr im Flachbereich der Hörsäle der Geisteswissenschaftler (HGA, HGB, HGC) an Infoständen und in Vorträgen. Interessierte Studierende können lauschen, fragen, Firmen und neue Berufsfelder kennen lernen und bestenfalls (vor)entscheidende Kontakte knüpfen. Alles ist drin, sozusagen. ad |
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Programm: 13 h: Grußwort des Prorektors für Lehre, Studium, Studienreform, Prof. Dr. Harro Müller-Michaels; 13.15 h: Eröffnungsreferat des Arbeitsamtes, "Wandel als Chance. Die Anforderungen des Arbeitsmarktes der Zukunft an Geisteswissenschaftler"; 14 h: Nokia, "Skills in a globalized world. Zum Nutzen fremdsprachlicher Kompetenz für den Berufseinstieg", und Vok Dams, "Was tun Geisteswissenschaftler im Marketing"; 14.45 h: Staufenbiel Institut, "Anschreiben, Lebenslauf & Co. Was man
bei der schriftlichen Bewerbung beachten muss", und Institut Jugend in
Arbeit, "Erst M.A. und dann Trainee? Erfahrungen in der Praxis". Die Vorträge um 14 bzw. 14.45 finden parallel statt. |
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| 31.10.1999 |